Helgoland

Helgoland und 'die Düne' aus der Vogelperspektive (Foto: Kurverwaltung Nordseeheilbad Helgoland) Helgoland und 'die Düne' aus der Vogelperspektive (Foto: Kurverwaltung Nordseeheilbad Helgoland)

Mitten in der Deutschen Bucht liegt Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland. Sie gehört geografisch nicht zu den Nordfriesischen Inseln, wird jedoch aus praktischen Gründen in diese Region einbezogen. Helgoland wurde von Friesen besiedelt und gehörte lange Zeit zum Herzogtum Schleswig. Heute ist das Nordseeheilbad Helgoland Teil des Kreises Pinneberg in Schleswig-Holstein. Die Entfernung zur Elbmündung beträgt etwa 60 Kilometer, von der Insel Wangerooge im Süden und der Halbinsel Eiderstedt im Osten trennen Helgoland jeweils 43 km.

Von 1807 bis 1890 gehörte Helgoland zu Großbritannien, das die Insel auch von 1945 bis 1952 besetzt hielt. Bereits 1826 begann auf Helgoland der Badebetrieb. Prominente Deutsche wie Heinrich Heine und Heinrich Hoffmann von Fallersleben verbrachten längere Zeit dort. Die seit dem I. Weltkrieg zu einer Seefestung ausgebaute Insel Helgoland begann nach dem Ende der „Militärzeit“ 1952, sich zu der einmaligen Touristenattraktion zu entwickeln, die sie heute darstellt.

Auf der Nordsee-Insel Helgoland ist das meiste einmalig in Deutschland. Ob die felsige Küste mit den Vogelfelsen und dem Inselwahrzeichen, der "Langen Anna", das vom Golfstrom direkt beeinflusste Seeklima, die bizarre Oberfläche, zahlreiche nur dort vorkommende Tier- und Pflanzenarten und nicht zuletzt die spektakuläre Geschichte – das etwa einen Quadratkilometer große Eiland mit der gut halb so großen benachbarten Badeinsel „Düne“ hat fast nur Extreme zu bieten.

Helgolands Wahrzeichen: die 'Lange Anna' (Foto: Kurverwaltung Nordseeheilbad Helgoland)Zu den Magneten vor allem für Tagesbesucher zählt die „einkaufsfördernde“ Lage außerhalb des deutschen Steuergebietes und der EU-Zollgrenzen. Den Urlauber erwarten auf Helgoland immerhin 2000 Gästebetten in Hotels, Ferienwohnungen und auf dem Campingplatz, dazu eine entsprechende Infrastruktur mit Hafen, Flugplatz, zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Angeboten.

Auch für abwechslungsreiche und dennoch anspruchsvolle Freizeitbetätigung wird gesorgt. Der Kulturweg über 14 Stationen, das Museum zur Geschichte der Insel, das Nordseeaquarium, der Themenpfad Natur und nicht zuletzt zahlreiche Veranstaltungen lassen keine Langeweile aufkommen. Einer der Jahreshöhepunkte ist die Nordseewoche der Segler zu Pfingsten.

Die Nordseenatur - Helgoland ist der jod- und sauerstoffreichste Ort Deutschlands - fördert natürlich auch den Gesundheitsurlaub. Im Juli 2007 wurde das Meerwasserschwimmbad „Mare Frisicum spa Helgoland“ nach umfangreicher Rekonstruktion neu eröffnet. Zusammen mit dem Kurmittelhaus und einer Reha-Klinik steht damit auf Helgoland ein hochwertiges Angebot zur aktiven Gesunderhaltung bereit.

Das Nordseeheilbad Helgoland bietet zu jeder Jahreszeit einen abwechslungsreichen Urlaub in einzigartiger Umgebung.

Foto: Kurverwaltung Nordseeheilbad Helgoland  

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News

Heiraten in Ostfriesland
Deutschlands nordwestlichste Region ist für Vieles sprichwörtlich, doch der Ruf als Hochzeitsdestination gehört bisher nicht dazu. Um das zu ändern, haben sich verschiedene Anbieter zusammengeschlossen, um die zahlreichen attraktiven Standorte auch für Hochzeitspaare attraktiv zu machen und damit den Wert als Ziel einer Urlaubsreise weiter zu erhöhen. Ostfriesland bietet den angehenden Eheleuten viele außergewöhnliche Hochzeitslocations an: In maritimer Atmosphäre kann man sich auf Schiffen, am Strand und auch auf Leuchttürmen ganz romantisch das Ja-Wort geben. Wer es hingegen typisch ostfriesisch und gemütlich mag, der ist in den Mühlen, historischen Gebäuden und urigen Bauernhäuser Ostfrieslands genau richtig.
Paddeln ins Abenteuer
Die Nordseeküste besteht in der Vorstellung der Urlauber aus Deich, Wiesen, Schafen, Wattenmeer und Strand – ob Sand oder Grünstrand. Dazu kommen noch Inseln oder Halligen im Meer, und die dorthin fahrenden Schiffe. Und natürlich Wind, der beim Radfahren immer von vorn kommt und beim Segeln oder Kiten absolut notwendig ist. Doch wer sich etwas weiter ins „Binnenland“ orientiert, wird auch auf andere Freizeitmöglichkeiten treffen. Eine davon ist im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden möglich.
Der Trischen-Damm
Das Wattenmeer hat schon immer die Fantasie seiner Besucher beflügelt. Geheimnisvolle Funde, „überraschende“ Rückkehr der Flut mit fatalen Konsequenzen, kleine Inseln oder Halligen, wobei die Landratte den Unterschied nicht kennt –jederzeit ist die Nordseeküste ein Anziehungspunkt. So auch der Abschnitt bei Friedrichskoog im südlichen Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Mitte des vorvergangenen Jahrhunderts wurde Friedrichskoog endgültig eingedeicht. Der Trischen-Damm wurde 1935/36 angelegt, um einen sich verlagernden Priel vom Deich fernzuhalten. Dem Land vorgelagert liegt die Insel Trischen. In den 1930er Jahren sollte auch diese eingedeicht und mittels eines Dammes mit dem Land verbunden werden.