Klaus Störtebeker Kinofilm
Mitsegeln auf Störtebekers Hansekogge

Klaus Störtebeker im Kinofilm

(Ausflugstipps Nordsee)
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Klaus Störtebeker ist wohl der bekannteste Pirat in deutschen Landen. Der Kinofilm „12 Meter ohne Kopf“ über die Taten und Untaten des Freibeuters kommt jetzt in die Kinos. Klaus Störtebeker, Gödeke Michels und die Likedeeler (die „Gleichteiler“) machten in 14. Jahrhundert die Nordsee und Ostsee unsichern, immer im Kampf gegen die reichen Pfeffersäcke der Hanse. Um den Piraten Störtebeker ranken sich viele Mythen, viele Seebäder und Städte an Ostsee und Nordsee warten mit Festivals und Gedenken an Klaus Störtebeker auf. Auch über seinen Tod geht es legendenhaft zu, wie der Filmtitel „12 Meter ohne Kopf“ vermuten lässt. Angeblich lief Klaus Störtebeker bei seiner Hinrichtung – bereits ohne sein Haupt – an einigen seiner Gefolgsleute vorbei und schenkte ihnen damit die Freiheit.

(sh-na) War es wirklich Klaus Störtebeker, dem auf dem Hamburger Grasbrook der Kopf abgeschlagen wurde? Was passiert mit ausgebrannten Piraten und kann ein Seeräuber auch als Radieschen-Züchter glücklich werden? Die Antworten gibt’s ab 10. Dezember 2009 im Kino, wenn Matthias Schweighöfer und Ronald Zehrfeld als Gödeke Michels und Klaus Störtebeker in „12 Meter ohne Kopf“ die Leinwand entern. Um das Leben des gefürchteten Piraten ranken sich viele Legenden – in Schleswig-Holstein können Besucher auf die Spuren Störtebekers und seiner Kollegen gehen.

Spaß, Chaos und Krawall gehören zum Arbeitsalltag der Freibeuter-Freunde Klaus Störtebeker (Ronald Zehrfeld) und Gödeke Michels (Matthias Schweighöfer), die mit ihren Mannen den verhassten „Pfeffersäcken“ der Hanse das Leben schwer machen. Als Störtebeker bei einer Kaperschlacht schwer verletzt wird und ein Nahtoderlebnis hat, ist er jedoch nicht mehr derselbe: Der gefürchtete Pirat fühlt sich ausgebrannt, hat plötzlich Angst vor dem Meer und fürchtet, dass ein Fluch auf seiner schrottreifen Kogge „Makrele“ liegt. Als er sich dann auch noch in die hübsche Bille (Franziska Wulf) verliebt, muss er sich zwischen einem Leben als Guerillero oder Gemüsebauer entscheiden. Vollblut-Pirat Gödeke Michels hat für diese Sinnkrise wenig Verständnis. Erst der Fund einer geheimnisvollen Wunderwaffe macht Störtebeker erneut Lust aufs Kapern und schweißt die Freunde wieder zusammen. Aber auch die Hanse hat aufgerüstet und bläst zur finalen Schlacht vor Helgoland …

Burn-out bei Piraten, alternative Lebensentwürfe im Mittelalter und emanzipierte Friesen-Frauen – Regisseur Sven Taddicken („Emmas Glück“) erzählt eine moderne, temporeiche Geschichte vor historischer Kulisse. Aus dem wirklichen Leben Klaus Störtebekers ist wenig bekannt. Dass er auf Helgoland Unterschlupf fand und im Jahr 1401 in einer erbitterten Seeschlacht vor Deutschlands einziger Hochseeinsel gefangen genommen wurde, ist jedoch sicher.

Aber auch seine Kollegen wie Cord Widderich, Pidder Lüng, die Wogenmänner von Rungholt und zahlreiche andere haben in Schleswig-Holstein ihre Spuren hinterlassen. Auf Sylt, Amrum, Pellworm, in Büsum und in der verwunschenen Eider-Treene-Sorge Flusslandschaft stoßen Besucher auf Legendäres von den „Likedeelern“ (Ferienhaus Nordfriesische Inseln). Für Schatzsucher: Am Mühlenberg im Reetdorf Schwabstedt soll Störtebeker einst eine Silbertafel vergraben haben, die bis heute nicht gefunden wurde. Alljährlich im Sommer werden die Freibeuter in Schleswig-Holstein sogar wieder lebendig: Mutig, wild und unerschrocken müssen kleine Seeräuber sein, die im August 2010 auf der Piratenwoche die Ostseeküste erobern wollen. Mit Kopftuch und Augenklappe geht’s an Bord der Piratenschiffe, wo die Nachwuchs-Freibeuter Seemannsknoten, Segelsetzen, viele schaurige Geschichten und Seemannslieder lernen.

Freibeuter, Piratenbräute und Schiffsjungen haben vom 13. bis 15. Juli und vom 24. bis 26. August 2010 auf der Insel Föhr das Sagen, wenn mit Kaperfahrten, Schatzsuche, Wattabenteuern und Beach-Partys die Piratentage steigen.

Für Matthias Schweighöfer und Ronald Zehrfeld ging mit „12 Meter ohne Kopf“ der Kindheitstraum vom Piratenleben in Erfüllung. „Ich liebe diese Rolle! Bei Sturm auf See und jede Menge Kampfszenen – was will man mehr?“ schwärmt Matthias Schweighöfer von den Dreharbeiten, die u.a. im stillgelegten Marinehafen Port Olpenitz in Schleswig-Holstein stattfanden.

Wer einmal selbst erleben möchte, wie sich die Seefahrt zu Zeiten der Hanse anfühlte, kann an Bord der „Hansekogge“ gehen, die in den spektakulären Schlachtszenen zu sehen ist. Der originalgetreue Nachbau einer historischen Kogge von 1380 liegt in Kiel vor Anker und nimmt Gäste für Törns an Bord – unter anderem während der Kieler Woche (Hotel Kiel). „12 Meter ohne Kopf“ feiert seine Premiere in Anwesenheit von Matthias Schweighöfer, Ronald Zehrfeld, Regisseur Sven Taddicken und vielen weiteren Crew-Mitgliedern am 9. Dezember 2010 in der Hafenstadt Husum (Hotel Husum).

Text: Schleswig-Holstein (TASH)

Foto: © Schleswig-Holstein (TASH) / 2009 Warner Bros. Ent

Datum: 04.12.2009

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Kommentar

Kommentar (1)
Sarah (10.12.2009)
Kommentar: Ich war gestern auf der Premiere und es war einsame Spitze!!! Der Film ist klasse!

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