Auszeichnung für Seezeichen Insel Juist
(Nordsee-Tourismus)
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Die Insel Juist, die zweit-westlichste der Ostfriesischen Inseln, wird von den Insulanern und Stammgästen gern „Töwerland“ (Zauberland) genannt. Die Hafeneinfahrt von Juist wird seit knapp zwei Jahren von einem Seezeichen in Form eines Segels geschmückt, das jetzt bei einem Architekturwettbewerb ausgezeichnet wurde. Die Insel Juist ist das ganze Jahr über ein „zauberhaftes“ Reiseziel. Im Sommer locken Strand und Nordsee zum Badeurlaub, Frühjahr und Herbst laden zu ausgiebigen sportlichen Aktivitäten wie Nordic Walking ein und der kühle Winter ist beispielsweise langen Strandspaziergängen und anschließenden Wellness-Genüssen vorbehalten (Ferienwohnung Juist).
(Insel Juist) Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - aber zumindest auf Juist mutiert man dazu auch noch zum Gewöhnungstier. Denn sobald sich auf der Insel etwas verändert, z.B. etwas dazu kommt, wird es von dem vertrauten und vielleicht durch die nicht objektive Liebe manchmal ein wenig verschleierten Blick einfach verschluckt - ganz so, als hätte es immer dazu gehört. Bestes Beispiel für mich: das Seezeichen. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie die Hafeneinfahrt mal ohne die Segel-Skulptur ausgesehen hat - und dabei hat ja diese töwerländische Ecke durch den neuen Segelboot-Hafen, den begehbaren Leitdamm und eben durch das Seezeichen ein ganz anderes Aussehen bekommen.
Aber eben auch ein gutes - und man kennt das ja (leider viel zu selten) von sich selbst: wenn man mal beim Friseur war oder ein komplettes Wellness-Überholprogramm absolviert hat, dann möchte man vom Gegenüber gefälligst auch eine passende und komplimentengespickte Reaktion drauf haben. Das dachte sich auch der Architekt des Seezeichens Prof. Dr. Ing. Volker Droste aus Oldenburg, als er seine Arbeit beim niedersächsischen Design- und Architekturwettbewerb eingereicht hat. Und er wurde nicht enttäuscht - das Seezeichen gewann im Dezember 2009 einen mit 2000 Euro dotierten Preis in der Kategorie “Gastlichkeit gestalten”. Die Jury begründete ihre Entscheidung mit folgenden Worten: “Ein tolles Wahrzeichen, das sehr gut an diesen Ort passt. Es ist nicht überladen, technisch und architektonisch überzeugend. Ein Bauwerk, das im Kopf bleibt, wenn man einmal dort war - ein richtig guter Beitrag.”
Ja, besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können - herzlichen Glückwunsch an Herrn Droste und sein - nein, an unser aller - tolles Juister Wahrzeichen!
Text: Uta Jentjens / Kurverwaltung Juist
Foto: © Rike/PIXELIO
Datum: 27.01.2010
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