20. Gesundheitswoche auf der Insel Juist

Gesundheitswoche Juist
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Die ostfriesische Insel Juist ist die schmalste der sieben Inseln, sie liegt zwischen Norderney und Borkum mitten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Juist kann nur vom Hafen Norddeich mit Fähren erreicht werden, die Zufahrt ist tidenabhängig. Juist ist wie die meisten ostfriesischen Inseln völlig autofrei. Eine Besonderheit von Juist ist die „Wanderung“ von West nach Ost. Ebenso wie die anderen Inseln ist sie jedoch ein beliebter Anziehungspunkt für den Strandurlaub an der Nordsee. Um die Insel auch außerhalb der Badesaison attraktiv zu machen, lassen sich die touristischen Anbieter einiges einfallen. Dazu gehört auch die traditionelle Gesundheitswoche, die 2016 bereits zum 20. Mal stattfindet.

Tradition seit 20 Jahren – die Gesundheitswoche vom 24. bis 29. April 2016

Den Auftakt bildet ein Nordic Walking-Event am Nachmittag des 24. April. Am Abend kann sich jeder dann über das Programm der Woche informieren. Am 25. April wartet der Neurobiologe und Bestsellerautor Peter Spork mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Biologie und Medizin auf und hat einen 8-Punkte-Plan entworfen, wie wir wieder im Einklang mit dem Rhythmus der Natur leben können.
Der Dienstag steht im Zeichen des Humors. Selbstkritisch und mit hintergründiger Ironie gewährt Andeas H. Abel Einblick in Psychologenidentität und in die psychotherapeutische Arbeit. Humor hilft Distanz zum eigenen Handeln herzustellen, schafft neue Denkweisen und Perspektiven.
Mittwoch Abend zieht Prof. Dr. Rainer Dollase ein Fazit aus Praxis und Theorie der Gesundheitsprävention, die er in mehreren Vorträgen zwischen 2001 und 2009 auf Juist vorgestellt hat. Dabei werden wissenschaftliche und praktische Illusionen entzaubert und realistische Einstellungen gestärkt. Ein glückliches und gesundes Leben ist auch ganz stark abhängig von unserer Lebensphilosophie und dem Sinn, dem wir unserer Existenz geben.
Den Abschluss am Donnerstag bildet die Musik des im Jahre 2008 gegründeten Ensembles Chapeau Manouche. Die Gitarristen Manolito Steinbach und Wilhelm Magnus verleihen mit ihrem energiegeladenen Rhythmus-und Solospiel dem Ensemble die charakteristische Prägung des Sintiswing.

www.juist.de / nordlicht verlag

Foto: © www.juist.de

Datum: 26.01.2016

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