Museen in der holländischen Provinz Zeeland

Das muZEEum in Vlissingen
Das muZEEum in Vlissingen
(5) Bewertungen: 1

Die südholländische Provinz Zeeland ist eines der beliebtesten Urlaubsziele an der holländischen Nordseeküste. Sie ist gleichzeitig durch eine typisch holländische Natur geprägt – weite Dünen, mächtige Deiche und ein naturbelassenes Hinterland. Schon immer war die Provinz von Sturmflutkatastrophen betroffen und die Menschen haben gelernt, sich dagegen zu behaupten.

 

 

Zeelands Vergangenheit als Schifffahrtsprovinz

Das muZEEum ist das Schifffahrtsmuseum von Zeeland; es ist in Vlissingen in einem Komplex aus historischen Gebäuden des 16., 17., 18. und 21. Jahrhunderts untergebracht. Im muZEEum wird hochmoderne Multimediatechnik eingesetzt, um Ihnen eine lebhafte Präsentation der glorreichen maritimen Vergangenheit von Zeeland zu bieten. Die Kollektion über Zeeland ist in vier Abschnitte unterteilt: Wasser, Arbeit, Ruhm und Abenteuer. Sie werden erfahren, welche Gefahren und Chancen das Wasser für Zeeland mit sich brachte. Von der Geschichte des berühmten Admirals De Ruyter bis hin zum Schiffsbau, Überschwemmungen, Seeschlachten und Fischerei. Es gibt einige Aktivitäten für die jüngeren Besucher des muZEEum, beispielsweise Spiele und ein besonderes Ratespiel für Kinder. Das muZEEum hat diverse Preise dafür gewonnen, wie es historische Gegenstände mit interaktiven Präsentationen kombiniert.

Das Watersnoodmuseum

das watersnoordsmuseum in Ouwekerk

In Ouwerkerk, auf der Insel Schouwen-Duiveland, finden Sie ein einzigartiges Museum, das die Geschichte der Flutkatastrophe erzählt, die Zeeland im Jahr 1953 komplett veränderte. Ein absolutes Muss für jeden, der die Provinz Zeeland besucht und mehr über Wassermanagement in Holland erfahren möchte. Das Watersnoodmuseum ist ein ganz besonderes Museum, das sich dafür einsetzt, dass sich die Menschen in Holland der Sicherheit in Bezug auf das Wasser bewusst werden. Und das nicht nur durch eine beeindruckende Geschichte, auch das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, ist sehenswert. Das Watersnoodmuseum befindet sich in vier Phoenix-Senkkästen aus Beton, die verwendet wurden, um das letzte Loch im Deich bei Ouwerkerk abzudichten. Darüber hinaus stehen diese in einer zauberhaften Umgebung, und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass diese Umgebung und die Senkkästen zum Nationaldenkmal ernannt wurden.
Der Besucher entdeckt in jedem dieser Senkkästen eine andere Geschichte. So sehen Sie beispielsweise in einem der Räume eine ergreifende Bildgeschichte der Flutkatastrophe und in einem anderen erfahren Sie etwas über Menschen und Emotionen. Auch der Wiederaufbau und die Vorbereitung auf die Zukunft sind Themen der Ausstellung. Sie finden dort eine Audio-Tour in 4 Sprachen, sodass die komplette Geschichte für jeden verständlich wird.

holland.com

Foto: © holland.com

Datum: 25.01.2017

Deine Meinung

Bewertung (5 ist super, 1 ist nicht so toll):  

Kommentar (0)

Keine Kommentare

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Harte Schale – weiche Tiere
Sie sind eng miteinander verwandt. Sie haben eine harte Schale, sind doch Weichtiere und gehören zu den bekanntesten Bewohnern des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Wer hat nicht schon einmal von einem Ausflug an den Strand oder ins Watt eine Muschel oder das Gehäuse einer Schnecke mitgebracht? Grund genug, Muscheln und Schnecken zu den Hauptakteuren des Nationalpark-Themenjahres 2018 zu küren.
Bühne frei im Nordseeheilbad Cuxhaven
Das Nordseeheilbad Cuxhaven ist eine Mischung aus urbanem Zentrum für die umliegende Nordseeküste, Hafenstadt mit maritimem Flair und gleichzeitig selbst eines der größten und bekanntesten Nordseebäder Deutschlands. Die exponierte Lage zwischen den Flussmündungen von Weser und Elbe macht Cuxhaven auch für Tagesgäste zu einem beliebten Ausflugsziel. Die Vielzahl jährlicher Veranstaltungen tut ein Übriges dazu, Cuxhaven zu seiner Attraktivität zu verhelfen.
Nachhaltiger Tourismus - grenzübergreifend
Dass Touristiker und Naturschützer in der Nationalpark-Region erfolgreich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, zeigte einmal mehr die 15. Fachtagung „Natur und Tourismus“ in Hörnum auf Sylt, wo sich rund 100 Vertreter beider Sektoren trafen und sich in Vorträgen und persönlichen Gesprächen über aktuelle Themen austauschten. Veranstalter des jährlichen Treffens ist die Nationalparkverwaltung gemeinsam mit der Nordsee-Tourismus-Service GmbH, Dithmarschen Tourismus, dem WWF und der Fachhochschule Westküste. Regionaler Kooperationspartner war diesmal die Sylt Marketing GmbH.