Heiraten in Ostfriesland

Standesamt am Strand von Norderney
Standesamt am Strand von Norderney
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Deutschlands nordwestlichste Region ist für Vieles sprichwörtlich, doch der Ruf als Hochzeitsdestination gehört bisher nicht dazu. Um das zu ändern, haben sich verschiedene Anbieter zusammengeschlossen, um die zahlreichen attraktiven Standorte auch für Hochzeitspaare attraktiv zu machen und damit den Wert als Ziel einer Urlaubsreise weiter zu erhöhen. Ostfriesland bietet den angehenden Eheleuten viele außergewöhnliche Hochzeitslocations an: In maritimer Atmosphäre kann man sich auf Schiffen, am Strand und auch auf Leuchttürmen ganz romantisch das Ja-Wort geben. Wer es hingegen typisch ostfriesisch und gemütlich mag, der ist in den Mühlen, historischen Gebäuden und urigen Bauernhäuser Ostfrieslands genau richtig.

Für alle Prinzessinnen und Prinzen gibt es zahlreiche Burgen und Schlösser in Ostfriesland, die sich in wunderbare Hochzeitslocation umwandeln lassen. Die Natur- und Blumenliebhaber kommen in den ostfriesischen Parks und Gärten auf ihre Kosten. Die Auswahl in Ostfriesland ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack das Richtige.
Die Hochzeit wird im ganzen Lande mit verschiedenen Traditionen verbunden. Zu diesen zählen zum Beispiel der Polterabend, das Brautstraußwerfen und das Tragen der Braut über die Türschwelle in den eigenen vier Wänden. Damit die Hochzeit typisch ostfriesisch wird, also eben ganz besünners, gibt es noch weitere Traditionen zu beachten. Da wäre zum einen das Klöttern während des Festessens. Die Gäste schellen mit dem Besteck an ihre Gläser und fordern so das frisch vermählte Ehepaar zu einem Kuss auf. Nach dem Kuss hört das Klirren schlagartig auf. Dieser Appell wiederholt sich mehrfach am Abend. Um die Mitternachtszeit versammeln sich alle Gäste auf der Tanzfläche und stimmen mit einem romantischen Lied zum „Schleiertanz“ an. Der Schleier der Braut wird von männlichen Gästen über das tanzende Brautpaar gehalten. Sobald das Lied zu Ende ist versuchen die darum versammelten Gäste ein Stück des Schleiers zu erlangen. Wer das größte Stück erwischt, besitzt nicht nur ein Andenken an die Hochzeit, sondern lässt auch erahnen, wer sich als nächstes „trauen“ wird. Zum Ende des Hochzeitfests ist es Zeit für einen letzten Tanz am Abend – den „Kerzentanz“. Das Brautpaar eröffnet diesen in mitten der Tanzfläche und die Gäste versammeln sich in einem Sitzkreis drum herum. Leuchtende Teelichter werden liebevoll auf einem großen Tablett hergerichtet und finden im Mittelpunkt der Tanzfläche Platz. Nach und nach stoßen dann die Eltern und Schwiegereltern zum Tanz dazu, bis das letzte Lied des Abends das ostfriesische Hochzeitsfest abschließt.
 

ostfriesland-tourismus / nordlicht verlag

Foto: © www.ostfriesland.de

Datum: 24.04.2017

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Heiraten in Ostfriesland
Deutschlands nordwestlichste Region ist für Vieles sprichwörtlich, doch der Ruf als Hochzeitsdestination gehört bisher nicht dazu. Um das zu ändern, haben sich verschiedene Anbieter zusammengeschlossen, um die zahlreichen attraktiven Standorte auch für Hochzeitspaare attraktiv zu machen und damit den Wert als Ziel einer Urlaubsreise weiter zu erhöhen. Ostfriesland bietet den angehenden Eheleuten viele außergewöhnliche Hochzeitslocations an: In maritimer Atmosphäre kann man sich auf Schiffen, am Strand und auch auf Leuchttürmen ganz romantisch das Ja-Wort geben. Wer es hingegen typisch ostfriesisch und gemütlich mag, der ist in den Mühlen, historischen Gebäuden und urigen Bauernhäuser Ostfrieslands genau richtig.
Paddeln ins Abenteuer
Die Nordseeküste besteht in der Vorstellung der Urlauber aus Deich, Wiesen, Schafen, Wattenmeer und Strand – ob Sand oder Grünstrand. Dazu kommen noch Inseln oder Halligen im Meer, und die dorthin fahrenden Schiffe. Und natürlich Wind, der beim Radfahren immer von vorn kommt und beim Segeln oder Kiten absolut notwendig ist. Doch wer sich etwas weiter ins „Binnenland“ orientiert, wird auch auf andere Freizeitmöglichkeiten treffen. Eine davon ist im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden möglich.
Der Trischen-Damm
Das Wattenmeer hat schon immer die Fantasie seiner Besucher beflügelt. Geheimnisvolle Funde, „überraschende“ Rückkehr der Flut mit fatalen Konsequenzen, kleine Inseln oder Halligen, wobei die Landratte den Unterschied nicht kennt –jederzeit ist die Nordseeküste ein Anziehungspunkt. So auch der Abschnitt bei Friedrichskoog im südlichen Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Mitte des vorvergangenen Jahrhunderts wurde Friedrichskoog endgültig eingedeicht. Der Trischen-Damm wurde 1935/36 angelegt, um einen sich verlagernden Priel vom Deich fernzuhalten. Dem Land vorgelagert liegt die Insel Trischen. In den 1930er Jahren sollte auch diese eingedeicht und mittels eines Dammes mit dem Land verbunden werden.