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Askland: Kirche, Wanderung und Geschichte

Unterkünfte in Askland

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Askland lässt sich über zwei markante Themen entdecken: die Gjøvdal-Kirche mit ihrer langen Ortsgeschichte und die Wanderung zum Åmlandsnapen. Daneben erzählen historische Spuren von früheren Nutzungen des Ortes. Wenn Sie Ihren Aufenthalt planen, können Sie so kirchengeschichtliche Zeugnisse und eine konkrete Wanderroute als unterschiedliche Anlässe betrachten, Askland kennenzulernen.

Die Gjøvdal-Kirche und ihre Geschichte

Die Gjøvdal-Kirche wurde 1803 auf dem Hof Askland errichtet und ist die zweite bekannte Kirche an diesem Ort. Die älteste bekannte Erwähnung einer Kirche in Askland stammt aus dem Jahr 1421; darin wird sie „Aschland Kyrke“ genannt. Damit stehen für die Geschichte des Kirchenorts zwei datierte Bezugspunkte im Mittelpunkt: die frühe schriftliche Erwähnung und der Bau der 1803 errichteten Kirche.

Erbaut wurde die Gjøvdal-Kirche von Gjermund Gunnarson Veum; diese Überlieferung findet sich in der Jubiläumsschrift „Gjøvdal kyrkje gjennom tidene“ von 1953. Die Kirche verfügt über 200 Sitzplätze. Nach § 19 der norwegischen Kirchenordnung ist sie als Kirche anerkannt und als Kirche aus der Zeit nach 1850 gelistet. Der Kirchenstandort steht unter Denkmalschutz.

Zu Fuß zum Åmlandsnapen

Die Wanderung zum Åmlandsnapen beginnt in Askland und wechselt zwischen Pfad und Traktorweg. In einer Richtung ist die Route 4,3 Kilometer lang und blau markiert.

Für die Anfahrt biegen Sie 4 Kilometer nördlich von Åmli auf die Straße nach Gjøvdal ab. Folgen Sie ihr bis zur Kirche in Askland und fahren Sie kurz weiter bis zu einem Parkplatz links oben nach der ersten Steigung.

Historische Spuren in Askland

Auch abseits der Kirche finden sich Hinweise auf die Geschichte des Ortes. Auf den Parzellen 20/5, 20/10 und 20/32 verläuft ein 100 Meter langer Buveg, ein historischer Fahrweg. Westlich des Flusses Gjøv in Askland ist Gunhildsbumoen als Holzkohlenplatz überliefert. Bei Hagane befindet sich in Hagehola eine Schlackenhalde. Zusammen stehen diese Orte für unterschiedliche historische Spuren: einen alten Fahrweg sowie Hinweise auf Holzkohle und Schlacke.

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Auch der Name Askland hat einen historischen Bezug. Er gehört zu den Agder-Höfen mit der Endung „-land“. Ihre Entstehung fällt vermutlich in die jüngere römische Eisenzeit von 200 bis 400 n. Chr. und in die Völkerwanderungszeit von 400 bis 600 n. Chr. Die zeitliche Einordnung bleibt eine Vermutung; sie verortet die Namensgeschichte in zwei aufeinanderfolgende Epochen.

Weitere Kultur- und Wanderziele in Åmli

Im Reiseziel Åmli gibt es am Trogfjell zwei Via-Ferrata-Routen mit Aussicht auf das Zentrum von Åmli und die umgebende Landschaft. Die ältere Route ist 240 Meter lang und weist einen Höhenunterschied von etwa 200 Metern auf. Beide Routen sind vom Parkplatz beim Elvarheim Museum und entlang des Weges zum Trogfjell ausgeschildert. Vom Parkplatz führt ein etwa 15-minütiger, leichter Spaziergang zu den Einstiegen.

Einen anderen Zugang zu Natur und Kultur bietet der Trogfjell-Wander- und Kulturpfad: Er führt vom Elvarheim Museum zum Gipfel des Trogfjell und umfasst 13 Stationen mit Informationen zu Natur und Kultur in Åmli. Das Museum befindet sich im ehemaligen Gemeindehaus von 1925 am Nidelva im Zentrum von Åmli.

Weitere Orte im Reiseziel Åmli: Dølemo, Åmli, Øvre Ramse.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Åmli.