Eidfjord: Wasserfälle, Fjordlandschaft und historische Wege
Unterkünfte in Eidfjord
Die Nationale Touristenroute Hardangervidda führt vom Hochplateau durch das Måbødalen bis in die Fjordlandschaft von Eidfjord. Hochgebirge, Tal und Fjord prägen so den Charakter des Reiseziels. Neben Wasserfällen bieten Wege Einblicke in die Natur- und Kulturlandschaft sowie in die Geschichte des Ortes. Für Ihre Reiseplanung können Sie diese verschiedenen Schwerpunkte einzeln berücksichtigen.
Landschaft und Schutzgebiete
Der Nationalpark Hardangervidda umfasst die Gemeinde Eidfjord. Er schützt Hochgebirgslandschaften, Pflanzen und Tierwelt ebenso wie Natur- und Kulturdenkmäler sowie Kulturlandschaften. Zugleich ermöglicht der Nationalpark naturverträgliche Erholung im Freien. Das macht ihn zu einem wichtigen Bezugspunkt für alle, die sich für die Landschaft oberhalb des Fjords interessieren.
Die geschützten Wasserläufe Veig und Erdalsvassdraget reichen von Hochgebirgs- und Hochebenenlandschaften bis zu Fjord- und Tallandschaften im Tiefland. Auch Wasserfälle gehören zu den markanten Naturerlebnissen der Gegend: Der Vøringsfossen stürzt 182 Meter vom Hochplateau der Hardangervidda in das Måbødalen-Tal. Der Valurfossen ist Teil des geschützten Wasserlaufs Veig und fällt 300 Meter über eine senkrechte Felswand.
Wasserfälle und Wege
An der Anlage am Vøringsfossen gibt es mehr als einen Kilometer gut gesicherte Wege. Für einen Besuch im Winter sollten Sie berücksichtigen, dass Teile der Anlage dann geschlossen sind. Die unterschiedlichen Wasserfall- und Landschaftswege bieten verschiedene Möglichkeiten, den Aufenthalt auszurichten, ohne dass jede Route dieselbe Art von Erlebnis verspricht.
Wer eine Wanderung direkt im Ortszentrum beginnen möchte, findet mit dem Hæreid-Weg einen 5,5 Kilometer langen Weg. Der Rundweg Hereidsvegen–Hereid–Hodna–Eidfjordvatnet führt bei Hereid an alten Funden und Wikingergräbern vorbei; entlang des Weges stehen Informationstafeln. So lässt sich das Interesse an Landschaft und Geschichte bei der Wegwahl unterschiedlich gewichten.
Der Kjeåsen-Weg ist ein etwa 2 Kilometer langer Hin- und Rückweg mit einer Gehzeit von 2,5 Stunden. Sein Höhenverlauf reicht von 0 bis 550 Metern. Kjeåsen besteht aus zwei Höfen, die 600 Meter über dem Fjord liegen. Eine weitere Route, Måbø museum–Måbøberget–Fossatromma, umfasst den Hin- und Rückweg in drei Stunden und führt über etwa 1.300 Stufen. Die Angaben zu Strecke, Zeit und Höhenverlauf helfen Ihnen, diese Wege einzeln in Ihre Tagesplanung einzuordnen.
Kultur und Orientierung
Der Lægreid-Weg führt vom Zentrum von Eidfjord am Fjord entlang und bietet einen Blick auf die alte Kirche von 1309. Sie war sieben Jahrhunderte lang der größte und wichtigste kulturelle Träger des Dorfes. Wer sich für die Geschichte Eidfjords interessiert, kann diesen Weg und die Informationstafeln am Rundweg bei Hereid als unterschiedliche Anknüpfungspunkte betrachten.
Im näheren Umfeld befindet sich das Norwegian Nature Center – Hardanger, das offizielle Besucherzentrum des Nationalparks Hardangervidda. Dort können Besucher interaktive Stationen, Gesteine, Mineralien, Fossilien, Modelle und Aquarien erkunden. Hinzu kommen thematische Videos und Illustrationen, die verschiedene Zugänge zur Natur und Landschaft bieten.
Anreise mit dem Fahrrad und Ortsseiten
Für Radfahrer ist die Streckenführung durch das Måbødalen wichtig: Wegen mehrerer Tunnel können sie die Nationale Touristenroute Hardangervidda nicht durch das Tal hinunterfahren. Die offizielle Empfehlung lautet, gegebenenfalls einen Bus nach Eidfjord zu nehmen und anschließend weiterzufahren.
Hier finden Sie die Ortsseiten zu Eidfjord, Vøringsfoss und Øvre Eidfjord.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hordaland.
Weitere Reiseziele
Weitere Orte unter demselben Reiseziel: