Solsvik
Unterkünfte in Solsvik
Solsvik lässt sich über seine Wege und seine Handelsgeschichte kennenlernen. Die Gemeinde Øygarden führt eine Route von Fjæreide über Spjeld, Ågotnes, Vindenes und Solsvika nach Misje als Nordsjøløype. Hinzu kommen ein beschriebener Weg von der Ostseite des Hafens zu einem Aussichtspunkt und die Geschichte Solsvikas als Handels- und Gasthausstandort. So stehen für Ihre Reiseplanung sowohl konkrete Orientierungspunkte als auch unterschiedliche Facetten der Ortsgeschichte im Mittelpunkt.
Wege rund um Solsvik
Die genannte Nordsjøløype verbindet in der aufgeführten Reihenfolge Fjæreide, Spjeld, Ågotnes, Vindenes, Solsvika und Misje. Solsvika ist damit ein benannter Abschnitt einer Route, die auch mehrere weitere Ortsnamen umfasst. Für Ihre Orientierung ist die Reihenfolge hilfreich: Vindenes steht vor Solsvika, Misje danach. Die Gemeinde Øygarden führt diese Route unter dem Namen Nordsjøløype.
Ein weiterer genauer Orientierungspunkt entlang der Nordsjøløypa ist der Fuglavatnet. Der Weg verläuft am Ostufer des Sees und führt von dessen Nordseite westwärts in Richtung Solsvika. Damit sind sowohl die Uferseite als auch die Richtung zum Ort benannt. Wenn Sie sich für die Wegführung interessieren, können Sie diese Angaben zusammen mit der Ortsfolge betrachten, ohne beide Beschreibungen zu einer einzigen Teilstrecke zusammenzufassen.
Für eine Route am Hafen wird ein anderer markanter Verlauf beschrieben: Von der Ostseite des Hafens führt sie durch einen steilen Einschnitt zu einem Aussichtspunkt an der Solsviksundet-Brücke. Der Einschnitt und der Aussichtspunkt geben diesem Weg eine eigene landschaftliche Orientierung.
Handel und Schifffahrt
Solsvika war seit dem frühen 18. Jahrhundert ein Handels- und Gasthausstandort. Auch die Lage an der Meerenge zwischen Solsvika und Misje prägte die Geschichte des Ortes: Die Meerenge war historisch eine wichtige Schifffahrtsroute zwischen dem offenen Meer und dem Hjeltefjord. Handelsplatz und Schifffahrtsroute stehen für zwei unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte – den Betrieb an Land und die Verbindung auf dem Wasser.
Der reiche Heringsfang an der westnorwegischen Küste führte bis zum Ende der 1870er-Jahre zu großer Aktivität in Solsvika. Diese Zeitangabe beschreibt eine Phase des Ortes, nicht ein heutiges Angebot. Sie ergänzt die frühere Rolle Solsvikas als Handels- und Gasthausstandort um die Bedeutung des Heringsfangs für die lokale Aktivität.
Nach 1888 führten die Nachkommen von Jørgen und Malene Langeland den Handelsbetrieb in Solsvika noch hundert Jahre lang weiter. Diese lange Fortführung bildet einen eigenen Abschnitt der Handelsgeschichte. Zusammen mit der Nutzung als Handels- und Gasthausstandort seit dem frühen 18. Jahrhundert ergibt sich eine zeitliche Perspektive, die über die Phase großer Aktivität infolge des Heringsfangs hinausreicht.
Historische Spuren
Atelier KK nahm zwischen 1920 und 1922 ein historisches Foto von Solsvik auf Sotra auf. Das Foto verortet den Ortsnamen in diesem Zeitraum und verbindet Solsvik mit Sotra. Es ist ein weiterer historischer Bezug neben den Angaben zu Handel und Schifffahrt.
Im Norden verläuft ein Steinzaun zwischen den Höfen Landro und Solsvika. Die Beschreibung benennt sowohl seine Lage als auch die beiden Höfe, zwischen denen er verläuft. Wer Solsvik über konkrete Orts- und Landschaftsmerkmale erschließen möchte, findet damit neben den Routenangaben auch einen klar bezeichneten Bezugspunkt zwischen Landro und Solsvika.
Weitere Ortsseiten: Misje, Ågotnes, Straume, Fjell, Kolltveit, Brattholmen, Foldnes.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fjell.