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Høylandsbygd

Unterkünfte in Høylandsbygd

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Høylandsbygd geben maritime Geschichte und Erinnerungsorte den Ton an: An der Schiffbauhalle erzählen ein Wandgemälde und die Darstellung der Jakt „Oline“ vom lokalen Bootsbau. Im Halsnøy Historiske Senter reichen die Themen von einem auf die Jahre 200 bis 300 n. Chr. datierten Boot bis zu Exponaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Radiohola ergänzt diese Eindrücke um die Geschichte des norwegischen Widerstands.

Bootsbau in Bild und Schiffsgeschichte

Das große Wandgemälde an der Schiffbauhalle in Hillestadvågen in Høylandsbygd dokumentiert die lokale Bootsbaugeschichte. Es zeigt Boote in zahlreichen Bauphasen und lenkt den Blick damit auf den Bauprozess, nicht nur auf einzelne Schiffe. Die verschiedenen Stadien machen das Bild zu einem anschaulichen Zugang zu diesem Teil der Ortsgeschichte.

An der Stirnwand der Schiffbauhalle ist außerdem die Jakt „Oline“ dargestellt. Sie trägt die Baunummer 3 in Gravdal, wurde 1858 gebaut und an eine Partenreederei in Høylandsbygd geliefert. Das Wandgemälde fasst viele Bauphasen ins Bild; die „Oline“ steht dagegen für ein konkret benanntes Schiff mit überliefertem Bau- und Lieferbezug. Beide Motive eröffnen so unterschiedliche Perspektiven auf den Bootsbau.

Ausstellungen im Halsnøy Historiske Senter

Im Halsnøy Historiske Senter ist die Halsnøybåten ausgestellt. Ihre Datierung auf 200 bis 300 n. Chr. setzt einen frühen zeitlichen Bezugspunkt. Hinzu kommen Gegenstände aus Krieg und Alltag, darunter Bezugsscheine, Waffen und deutsche Stahlhelme. Ein Modell der „Blücher“ sowie weiterer bekannter Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg ergänzt diese Sammlung.

Auch die Technikgeschichte ist vertreten: Das Zentrum verfügt über eine große Sammlung alter Radiogeräte aus der Vorkriegszeit. Zusammen ergeben das Boot, die Radios und die Kriegs- und Alltagsgegenstände einen weiten zeitlichen Bogen. Wer sich für maritime Geschichte interessiert, findet hier neben dem Bootsbau weitere Themen, die mit Alltag, Technik und Krieg verbunden sind.

Radiohola und die Widerstandsgeschichte

Radiohola ist ein natürlicher Unterschlupf, den die norwegische Widerstandsbewegung während des Zweiten Weltkriegs nutzte. Damit steht der Ort für eine andere Seite der lokalen Geschichte als die Schiffbauhalle und das historische Zentrum: Im Mittelpunkt steht hier die Nutzung eines natürlichen Schutzraums während der Besatzungszeit.

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Von der Straße aus ist Radiohola über einen etwa 15-minütigen Fußweg erreichbar. Diese ungefähre Gehzeit gibt Ihnen einen praktischen Anhaltspunkt für die Planung; prüfen Sie vor dem Besuch den aktuellen Wegzustand.

Kvinnherad als übergeordneter Kontext

Zum übergeordneten Reiseziel Kvinnherad gehören weitere historische Schwerpunkte. Baroniet Rosendal ist Norwegens einziges Baroni und Skandinaviens kleinstes Schloss. Es umfasst ein Schloss aus dem Jahr 1665 sowie einen Garten mit 300 Jahren Gartengeschichte. Beim Halsnøy Kloster reicht die Geschichte bis ins Jahr 1163 zurück; zur Anlage gehören Ruinen aus dem 14. Jahrhundert, ein Wohnhaus von 1841 und Gartenanlagen.

Auch Wandervorschläge gibt es auf regionaler Ebene: Kvinnherad Turlag sammelt aktuelle und aktualisierte Vorschläge für Wanderungen in ganz Kvinnherad und Anregungen für viele Touren. Das ist ein weiter gefasster Blick auf die Region als die konkrete Fußwegangabe zu Radiohola. So lassen sich die lokalen Geschichtsthemen Høylandsbygds von den eigenständigen Kultur- und Wanderangeboten im übergeordneten Kvinnherad unterscheiden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kvinnherad.