Nord Pas De Calais: Hotels und Unterkünfte
An der Küste von Hauts-de-France erstreckt sich ein 210 Kilometer langes Küstengebiet mit vier Hafenstandorten, erhaltenen Küstenbereichen und auf Besucher ausgerichteter Freizeitinfrastruktur. Zum Landschaftsbild gehören an der Picardie-Küste die Kreideklippen zwischen Ault und Mers-les-Bains sowie Kieselstrände. Zugleich zeigt sich die Küste wild und windgeprägt – neben Städten mit großen Plätzen, Belfrieden und umgenutzten Industriestandorten.
Wenn Sie eine Reise nach Nord Pas De Calais planen, kann die Suche nach einem Hotel zu Ihren nächsten Schritten gehören.
Küste und Natur
Die Baie de Somme umfasst ungefähr 3.000 Hektar. Zu ihrer Landschaft gehören Salzwiesen, auf denen Pré-salé-Schafe weiden. Das Marquenterre ist durch Dünen geprägt, die durch das allmähliche Vordringen von Sand ins Landesinnere entstanden sind. Auf den Sandbänken der Baie de Somme finden sich Robben; die Feuchtgebietstümpel ziehen Wasservögel und Zugvögel an, und in den Dünen wachsen Kaninchen, Strandkiefern und Strandhafer.
Im weiteren regionalen Umfeld von Hauts-de-France liegen der Mont Ganelon, der Mont du Tremble und der Mont des Singes. Auch die Grange de Warnavillers, die Abbaye-aux-Bois 1202-13uu und das Château de Compiègne liegen in diesem weiteren regionalen Umfeld. Das Palais de Compiègne, ein verschwundener merowingischer Palast des hohen Mittelalters, liegt ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld von Hauts-de-France.
Kultur und Geschichte
Das Nord-Pas de Calais Mining Basin steht seit dem 30. Juni 2012 auf der UNESCO-Liste. Der Louvre-Lens befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Grubenstandorts und zeigt einen Teil der Sammlungen des Louvre. Der Park des Louvre-Lens trägt das Label Jardin Remarquable; alle sieben Museumsgebäude tragen das Label Architecture contemporaine remarquable.
Die UNESCO-Bergbaulandschaft umfasst Abraumhalden, landwirtschaftlich genutzte Flächen, durch Bergsenkungen entstandene Teiche, Wälder, Grubenstandorte, Kanäle, Eisenbahnstrecken, Förderbänder, Arbeiterwohnungen, Bergarbeiterdörfer und Orte des Gedenkens. Das Nord-Pas de Calais Mining Basin veranschaulicht die großmaßstäbliche Entwicklung des Kohlebergbaus im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert.
Zum staatseigenen Kathedralerbe in Hauts-de-France zählen Amiens, Arras, Beauvais, Soissons und Cambrai. Zu den regionalen Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Kathedrale von Amiens, die Grand Place von Lille, der Belfried von Arras, das Château de Chantilly, der Louvre-Lens, Roubaix’ Art-déco-Schwimmbadmuseum und die Cité de la langue française.
Lilles Grand Place wird von Fassaden mit flämischen Einflüssen eingefasst. Die Vieille Bourse steht für flämische Renaissancearchitektur des siebzehnten Jahrhunderts. Notre-Dame-de-la-Treille in Lille verbindet neugotisches und zeitgenössisches Design. Das Hospice Comtesse ist in Gebäuden eines ehemaligen Krankenhauses untergebracht, das im fünfzehnten Jahrhundert gegründet wurde.
Das Museum La Piscine in Roubaix ordnet Kunstwerke um ein ehemaliges, glasüberdachtes Schwimmbecken an und interpretiert den Geist der Anlage aus den 1930er-Jahren. Auf dem Kathedralenplatz von Amiens bietet das Centre d’Interprétation de l’Architecture et du Patrimoine permanente und wechselnde Ausstellungen, einen pädagogischen Raum und ein Auditorium.
Wege und regionale Eindrücke
Hauts-de-France verfügt über ungefähr 180.000 Kilometer ausgeschilderter und gepflegter Wege. Dazu gehören GR-, GRP- und PR-Routen mit Zugang zu Wäldern, Naturschutzgebieten und Bergbaulandschaften. Der GR120 folgt auf 284 Kilometern den Stränden entlang der Küste. In den Dunes de Slack führen Wege durch Kiefernwälder, Schilfgebiete und das Vorland.
Das regionale „points-noeuds“-Wandernetz verbindet Routen mit flämisch geprägten Estaminets und Hopfenfeldern. Im Raum Compiègne bietet sich Waldwandern auf einer Fläche von ungefähr 15.000 Hektar; Raismes und Saint-Amand werden mit örtlichen Mineralwässern in Verbindung gebracht. Mehr als 70 cafés-rando bieten Wandernden Erfrischungsstopps und Gelegenheiten zum Austausch von Informationen über die Routen.
An der Picardie-Küste verfügen Noyelles-sur-Mer und Rue über einen nationalen Bahnanschluss, während Cayeux, Saint-Valery-sur-Somme und Le Crotoy von einer touristischen Eisenbahn bedient werden. Über Calais ist Hauts-de-France durch den Eurotunnel oder per Fähre erreichbar.
Gastronomie
Die Gastronomie von Hauts-de-France verbindet alteingesessene Traditionen mit avantgardistischer Küche. Ihr Spektrum reicht von modernen Bistros bis zu hochwertigen Pâtisserien.
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