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Statland: Küstenort mit industrieller Geschichte

Unterkünfte in Statland

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Statland ist eine Küstensiedlung an der Westseite des Namsfjords. Hier erzählt nicht nur die Lage am Fjord vom Charakter des Ortes: Die Geschichte Statlands ist eng mit Holzverarbeitung und der Nutzung des Wassers als Energiequelle verbunden. Wer einen Aufenthalt plant, findet so zwei prägende Seiten des Ortes – die Küstensiedlung und ihr industrielles Erbe.

Fjordlage und Orientierung in Statland

Die Fylkesvei 215 verbindet Statland mit Utvorda in der Gemeinde Flatanger. Am Ufer in Langvika verfügt Statland Brygge über einen kleinen Bootshafen. Diese Ortsmerkmale geben eine konkrete Orientierung, wenn Sie sich mit der Lage Statlands und seiner Beziehung zum Wasser beschäftigen.

Auch die Statland lysløype gehört zu den örtlichen Themen für aktive Tage. Sie ist als Wander- und Skiloippe verzeichnet und wird vom Statland Idrettslag betrieben.

Sjøtrøa und die Holzindustrie

Ein großer Teil der Bausubstanz an der Sjøtrøa ist erhalten. Die Gebäude veranschaulichen eine Mischung aus Arbeiterwohnungen, Beamtenwohnungen und Gewerbebauten; ein großer Teil davon entstand zwischen 1860 und 1930.

Die Geschichte der Holzverarbeitung reicht weiter zurück. Der Wasserlauf von Statland lieferte bereits seit dem 17. Jahrhundert Energie für den Holzbetrieb. Ab 1819 wurde Statland Sag von der Familie Ekker übernommen und betrieben. Mitte der 1850er-Jahre begann mit dem Bau eines modernen Sägewerks in Øverfossen die moderne industrielle Entwicklung Statlands. In diesem Sägewerk wurde die erste Kreissäge in Namdalen installiert.

1912 wurde der Wasserlauf für die Stromversorgung von Sägewerk, Hobelwerk und einer neu errichteten Holzschleiferei reguliert und ausgebaut. Auch Kraftstationen am Storfossen und am Lillefoss gehörten zur Entwicklung; in der Statlandsfossen wurde eine Turbine für den Betrieb von Schleifapparaten eingebaut.

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Kirche und lokaler Anlaufpunkt

Zur jüngeren Ortsgeschichte gehört die Statland kirke: Bischof Finn Wagle weihte sie am 10. Mai 1992. Einen praktischen lokalen Anlaufpunkt finden Sie bei Nerbutikken, Matkroken Statland. Dort gibt es lokale Touristeninformation, eine Kaffeeecke, WLAN, digitale Hilfe und eine kleine Bibliothek.

Das übergeordnete Reiseziel Namsos

Statland gehört zum übergeordneten Reiseziel Namsos. Namsos liegt dort, wo der Fluss Namsen in den Fjord mündet. Für Kulturinteressierte bietet das Kunstmuseet NordTrøndelag im Kulturhuset in Namsos norwegische zeitgenössische Kunst in einem vielfältigen Ausstellungsprogramm. Zum Museum gehört außerdem eine offene Werkstatt mit Aktivitäten für Erwachsene und Kinder.

Weitere Kulturorte im übergeordneten Reiseziel sind das Fosnes Bygdemuseum, ein kleines Freilichtmuseum zur ländlichen Geschichte bei Dun auf Jøa, sowie das Land-art museum Hestøya, wo Werke von acht internationalen Künstlern eingerichtet sind. Damit reichen die kulturellen Themen im Reiseziel Namsos von ländlicher Geschichte über zeitgenössische Kunst bis zur Land Art.

Als weiteren Ort desselben übergeordneten Reiseziels können Sie Namdalseid in den Blick nehmen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Namdalseid.