Castricum
Unterkünfte in Castricum
Zwischen Nordsee, Dünen und regionaler Geschichte zeigt Castricum viele Seiten auf engem Raum. Geschützte Landschaften, Wege für Spaziergänge und Fahrradtouren, Wassersport sowie Museen und Denkmäler machen den Ort zu einem vielseitigen Ausgangspunkt für Ihre Reise. Je nachdem, ob Sie Natur, Familienerlebnisse oder Küstenkultur suchen, können Sie Ihren Aufenthalt unterschiedlich gestalten.
Dünenlandschaft und besondere Natur
Das Noordhollands Duinreservaat umfasst mehr als 5.300 Hektar. Wander- und Radwege führen durch Dünen, Wälder und feuchte Täler; zusätzlich gibt es Wege zum Reiten. Die Dünen und Strandwälle östlich von Castricum gehören zu diesem Schutzgebiet, in dem Dünen, Strand und Dünenwälder geschützt und öffentlich zugänglich gemacht werden. Im Noordhollands Duinreservat gibt es laut PWN die einzige dort bekannte Population von Nashornkäfern.
De Zanderij ergänzt dieses Landschaftsbild mit sanften Dünen, offenen Grasflächen, Wasserflächen und gewundenen Wegen. Holzstege führen durch feuchte Dünentäler. Das Gebiet war früher Landwirtschafts- und Sandabbaufläche und wurde in ein Natur- und Erholungsgebiet umgewandelt. Ein möglicher Zugang liegt am Fahrradabstellplatz an der Duinenboschweg; von dort gelangen Sie direkt in das Wandergebiet.
Vom Bahnhof in die Dünen und ans Meer
Castricum besitzt einen eigenen NS-Bahnhof mit direkten Verbindungen aus Amsterdam, Alkmaar und Haarlem. Über den Duiningang Zanderij erreichen Sie vom Bahnhof aus in fünf Minuten zu Fuß die Dünen. Für den Besuch des Noordhollands Duinreservaat benötigen Sie eine Duinkarte. Das Besucherzentrum De Hoep gibt Routentipps, verkauft Duin- und Wanderkarten und erklärt, wie Pflanzen und Tiere im Reservat leben und wie mithilfe der Natur Trinkwasser gewonnen wird.
Auch Castricum aan Zee lässt sich in die Tagesplanung einbeziehen: Von der Station führt die Zeeweg mit dem Fahrrad in etwa 20 Minuten dorthin. Am Bahnhof können Sie ein OV-Fiets mieten.
Geschichte zwischen Dorf, Dünen und Museen
Die Landschaft rund um Castricum erzählt auch von früheren Zeiten. Das ehemalige Oer-IJ war der nördlichste Nebenarm des Rheins und mündete auf Höhe von Castricum in die Nordsee. Im Huis van Hilde, dem archäologischen Museum der Provinz Noord-Holland, wird die 10.000-jährige Geschichte der Region anhand lebensnaher Rekonstruktionen präsentiert.
Auf der Kasteelplaats Cronenburg befinden sich Fundamentreste der Burg Kronenburg, auch Cronenburg bezeichnet, sowie Siedlungsspuren aus der späten Eisenzeit, der Römerzeit und dem Mittelalter. De Kunstbunker ist ein Kunstdepot in den Dünen von Castricum aus den Jahren 1939–1940. Während des Zweiten Weltkriegs wurden dort Rembrandts „Nachtwache“ sowie Kunstschätze aus dem Rijksmuseum, dem Stedelijk Museum und anderen Museen aufbewahrt. Eine 80 Meter lange deutsche Panzerabwehrmauer aus dem Zweiten Weltkrieg gehört zum Atlantikwall; sieben erhaltene Fragmente sind als kommunales Denkmal ausgewiesen.
Routen, Wassersport und kleine Entdeckungen
Für kürzere Unternehmungen gibt es die 1 Kilometer lange Audiotour „Rond de Kerk“ durch die Kerkbuurt, die an der Dorpskerk Castricum beginnt. „Hildes rondje“ ist eine etwa 3 Kilometer lange Schnitzeljagd für Kinder ab dem Huis van Hilde. Eine mit grünen Dreiecken markierte 8-Kilometer-Wanderroute startet offiziell bei Johanna's Hof und ist auch vom Bahnhof erreichbar. Bei Sports at Sea können Sie Kitesurfen, Windsurfen, Wellenreiten, Volleyball, Rugby und Stand-up-Paddling betreiben; die angeschlossenen Vereine veranstalten während der gesamten Sommersaison Workshops, Clinics und Unterricht.
Wer lokale Traditionen sucht, kann bei Korenmolen De Oude Knegt die Mühle besichtigen und den Müllern bei der Arbeit zusehen, wenn die Flagge gehisst ist. Bei ausreichendem Wind mahlt die Mühle jeden Samstag und regelmäßig auch mittwochs Dinkel und Weizen zu frischen Mehlprodukten.
Weitere Orte im selben Umfeld entdecken Sie mit Akersloot, De Woude und Limmen.
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