Hovden – Strände, Küstenkultur und Mitternachtssonne
Unterkünfte in Hovden
Hovden liegt am Ende der Straße in einer Landschaft aus offenem Meer und steilen Bergen. Strände, Spuren der Fischerei und Zeugnisse der Küstenarbeit geben dem Ort unterschiedliche Seiten. Für Ihre Reiseplanung können Sie überlegen, ob Sie Hovden vor allem wegen der Strände, der Landschaft oder seiner Geschichte als Fischerdorf kennenlernen möchten.
Strände und Mitternachtssonne
Hovden zählt zu den Bademöglichkeiten in Bø. Die Strände liegen entweder direkt an der Straße oder sind über einen kurzen Spaziergang leicht erreichbar. Von Malnesberget, das 529 m hoch ist, bietet sich ein Panorama auf alle drei Sandstrände von Hovden. So lassen sich die Strandlandschaft und der Blick über die Küste als eigene Schwerpunkte in Ihre Reiseplanung aufnehmen. Malnessanden und die übrigen Strände in Hovden gehören zu den schönsten Stränden in Bø.
Auch Buholmen setzt einen anderen Akzent: Der Ort in Hovden gilt als einer der schönsten Plätze in Bø, um die Mitternachtssonne zu erleben. Wenn dieses Naturerlebnis für Sie wichtig ist, können Sie Buholmen als eigene Station im Blick behalten. Strandbesuch, Panorama von Malnesberget und Mitternachtssonne beschreiben verschiedene Seiten Hovdens, ohne dass sie zu einem einzigen Ausflug zusammengefasst werden müssen.
Anfahrt und Landschaft
Die Straße FV7656 führt über Eidet und Nykvåg weiter nach Hovden. Die Zufahrt verläuft über einen Moränenrücken aus der letzten Eiszeit, entlang einer Geländestufe im Bergmassiv Tussen und durch einen offenen Steinbruch. Zusammen mit der Lage am Ende der Straße gibt diese Streckenführung eine konkrete Orientierung für die Anreise und macht die Landschaft auf dem Weg nach Hovden zu einem eigenen Thema.
Im näheren Umfeld ist der äußere Moränenrücken unterhalb der Straße nach Hovden rund 1,5 Kilometer lang. Er staut das Ra-vatnet gegenüber dem Meer auf. Zwischen Nykvåg und Hovden entstand das Geröllufer, als das Meer den äußeren Moränenrücken bearbeitete. Diese Formen ergänzen den Eindruck von offenem Meer und steilen Bergen um eine geologische Perspektive. Wer sich für die Landschaftsentstehung interessiert, findet hier neben Strand und Küstenblick auch Hinweise auf die Wirkung von Eiszeit und Meer.
Fischerdorf und Küstenkultur
Hovden ist eines der ältesten Fischerdörfer in Vesterålen und lebt seit Jahrhunderten vom Meer. Hafen, Wellenbrecher und die Nähe zu den Fischgründen prägen den Ort weiterhin. Große Gestelle zum Trocknen von Stockfisch gehören ebenfalls zum Ortsbild. Diese Details erzählen von der Fischerei nicht nur als historischem Hintergrund, sondern als einem Thema, das in Hovden an mehreren konkreten Orten sichtbar wird.
Zu den Spuren der Küstenarbeit zählen die alte Kaimauer und der ursprüngliche Wellenbrecher aus dem Jahr 1899. Der alte Steinwellenbrecher ist weiterhin sichtbar und gilt als Zeugnis lokaler Handwerkskunst und Küstenkultur. Errichtet wurde er aus handbehauenen Steinblöcken, die von Frugga herangeschafft wurden. Kaimauer, Wellenbrecher und Fischgestelle setzen jeweils eigene Akzente: Baukunst, die Geschichte der Küste und die Verarbeitung des Fangs.
Auf Buholmen steht außerdem „Ræk III“, ein Teil der Jahrtausendmarkierung Vesterålens. Die Installation besteht aus Treibholz und einer Basaltsäule aus Island. Sie erinnert an die Bedeutung des Golfstroms für das Leben an den Küsten auf beiden Seiten des offenen Meeres. Damit erweitert „Ræk III“ die kulturellen Eindrücke Hovdens um einen Bezug zum Meer, der über den einzelnen Ort hinausweist.
Auch die Ortsseiten zu Guvåg, Steine, Bø i Vesterålen, Bø und Straumsjøen können Sie entdecken.
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