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Parike entdecken

Unterkünfte in Parike

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Parike lässt sich über Baugeschichte, Landschaft und markierte Wege kennenlernen. Die Pfarrkirche Sint-Lambertus, der historische Pachthof Hof ter Planken und die Wanderroute „Tussen Parike en Deftinge“ bilden drei unterschiedliche Zugänge zum Ort. Auch eine gekappte Eiche, eine alte Feuertradition und Hinweise auf frühere Wassernutzung erzählen von Parikes Geschichte. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, können Sie Ihre Wahl daran ausrichten, ob Sie vor allem wandern, sich mit der Ortsgeschichte beschäftigen oder einen Besuch rund um den Walmkebrand planen möchten. Für das Fest sollten Sie das aktuelle Datum vorab prüfen.

File:Parike - Sint-Lambertuskerk 1.jpg File:Parike - Sint-Lambertuskerk 1.jpg Foto: User:LimoWreck via Wikimedia Commons, CC-BY-2.5

Kirche, Pastorie und lokale Kunst

Die Pfarrkirche Sint-Lambertus ist seit dem 21. September 1962 bis heute als geschütztes Denkmal ausgewiesen. In der Matrouwstraat steht außerdem die Pastorie, ein altes Herrenhaus im Renaissancestil. Auf dem Platz Boulevard Spets in derselben Straße befindet sich eine von Yvan De Vos geschaffene Skulpturengruppe. Diese Stationen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte: den Denkmalschutz der Kirche, die Renaissance-Architektur der Pastorie und die Bildhauerei am Boulevard Spets. So lässt sich Parikes Ortsgeschichte aus mehreren Blickwinkeln betrachten, statt sie auf ein einzelnes Bauwerk zu beschränken.

Hof ter Planken und das Pachtbosbeek-Tal

Hof ter Planken ist ein historischer Pachthof am Rand des Tals der Pachtbosbeek, in der nordöstlichen Ecke von Parike. Im Jahr 1571 wurde der Hof als Besitz der Genter Sint-Pietersabdij verzeichnet. Die beiden Angaben verknüpfen seine Lage in der Landschaft mit einer konkreten historischen Besitzzuordnung. Als Pachthof verweist er zudem auf landwirtschaftliche Nutzung; der Talrand ordnet ihn in die Landschaft ein. Damit ergänzt Hof ter Planken die baulichen und künstlerischen Themen Parikes um eine Verbindung von Landwirtschaft, Besitzgeschichte und Talraum.

Wandern und Wegmarkierungen

Die Wanderroute „Tussen Parike en Deftinge“ führt von Deftinge nach Parike und wieder zurück. Sie verläuft zwischen Feldern und über kleine Wege. Rote, nummerierte Knotenpunktschilder dienen auf dieser Route der Orientierung. Für kommunale Wanderwege in Brakel gilt eine weitere Beschilderung: Dazu gehört der Walmke Brandpad; die Wege sind mit sechseckigen Wegweiserschildern markiert. Die beschriebenen Zeichen unterscheiden sich also je nach Route. Achten Sie bei Ihrer Planung auf die konkrete Wegmarkierung, statt die beiden Systeme gleichzusetzen.

Grenzzeichen, Wasser und Walmkebrand

Die gekappte Eiche markiert eine historische Grenze zwischen Flandern und Hennegau und weiterhin die Grenze zwischen Parike und Everbeek. An einem einzelnen Orientierungspunkt treffen so eine frühere regionale Grenzfunktion und eine noch bestehende Ortsgrenze zusammen.

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Bei Drie Scheppers sprudelte einst Wasser aus den Quellen des höher gelegenen Fonteinbos, aus denen Bauern Wasser schöpften. Dieser Hinweis auf frühere Wassernutzung ergänzt die Geschichte des Pachthofs und die Landschaftsbeschreibung um einen Bezug zum bäuerlichen Alltag.

Zum örtlichen Brauchtum gehört der Walmkebrand, ein altes heidnisches Volksfest. Jedes Jahr wird dazu auf dem Parikeberg ein großes Feuer entzündet. Im Brauch beendet es den Winter und heißt einen neuen Frühling willkommen. Damit steht das Fest für einen saisonalen Übergang und bietet einen anderen Zugang zu Parikes Geschichte als die Wanderroute oder die historischen Bauwerke. Da das Fest jährlich wiederkehrt, sollten Sie vor Ihrer Reiseplanung trotzdem das aktuelle Veranstaltungsdatum prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Michelbeke, Nederbrakel, Everbeek.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brakel.

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