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Wachtebeke zwischen Wald und Wasser

Unterkünfte in Wachtebeke

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wald, Wasser und Feuchtlandschaften prägen unterschiedliche Landschaftsbilder Wachtebekes. Das 124 Hektar große Kloosterbos, die Moervaart und die Polderräume zeigen verschiedene Seiten des Ortes. Für Ihre Planung lohnt es sich, diese Unterschiede im Blick zu behalten: Landschaft, Route, Wasserverkehr und Baugeschichte setzen jeweils eigene Akzente.

File:Lijn77 Wachtebeke 2.jpg File:Lijn77 Wachtebeke 2.jpg Foto: Wiebevl via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Wald und Polderlandschaft

Das Kloosterbos ist ein 124 Hektar großer Wald in Wachtebeke. Der nördliche und größte Teil des Ortes gehört zur Vlaamse Zandstreek und liegt auf 4 bis 7 Metern Höhe. Das Relief ist flach, doch die Landschaft wechselt zwischen trockenen Rücken und feuchten Senken; hinzu kommen teilweise bewaldete Flächen und Reste höher gelegener Heideflächen. Ursprünglich gab es dort zahlreiche torfreiche Sümpfe. Dieser Wechsel zwischen Rücken und Senken hilft, die nördliche Landschaft genauer einzuordnen: Flach bedeutet hier nicht überall gleich trocken.

Im Süden gehört Wachtebeke zum feuchten Moervaarttal; dieser Teil besteht noch überwiegend aus unbewohntem Feuchtgebiet. Im Norden von Wachtebeke und Moerbeke Waas liegt das Gebiet von Grote Kreek und Pereboomsgat. Es ist durch Überreste von Prielen, schilfbewachsene Uferbereiche, Deiche und von Baumreihen betonte Polderlandschaften gekennzeichnet. Der westliche Seitenarm der Grote Kreek bietet schöne Ausblicke. Die Deiche der Sint-Elooispolder verlaufen entlang der niederländischen Grenze und im Süden entlang des früheren „Wachtebeke Dijk“, der heute Overslagdijk heißt.

Route und Wasserweg

Die Zilverroute im Zentrum von Wachtebeke ist rollstuhlgerecht und bietet ausreichend Rastplätze. Damit ist sie eine konkrete Möglichkeit für eine Planung, bei der Zugänglichkeit und Pausen wichtig sind. Die Bedingungen entlang der Route können sich ändern; prüfen Sie die aktuelle Situation vor Ihrem Besuch.

Die Moervaart durchquert Wachtebeke von Westen nach Osten. Sie ist der kanalisierte nördliche Arm der Durme und ein Nebenfluss der Schelde. Früher diente sie dem Güterverkehr, heute hauptsächlich der Freizeitschifffahrt. Für Boote ist sie bis zu einem maximalen Tiefgang von 1,50 Metern zugänglich. Die betreffenden Anlegestellen liegen am rechten Ufer der Moervaart in dem Abschnitt, der 50 Meter flussabwärts der Overledebrug beginnt und bis zur Langelede im Ortsteil Wachtebeke reicht. Für eine Bootsfahrt sind somit sowohl der Tiefgang als auch der genaue Uferabschnitt relevant. Prüfen Sie aktuelle Hinweise, wenn Sie eine Fahrt planen.

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Mühlenmodell und Kirche

Die Außenausstellung des Mola Molencentrum umfasst Van Holles Molen, auch „nonkel Pier“ genannt. Beide Namen bezeichnen dasselbe große Modell: Es ist 5,5 Meter hoch, misst mit den Flügeln mehr als 11 Meter und kann tatsächlich mahlen. Größe und Funktion geben der Mühle eine konkrete technische Dimension.

Die Parochiekerk Sint-Catharina setzt einen architektonischen Akzent. Sie ist eine gotische, dreischiffige Hallenkirche aus Backstein und stammt hauptsächlich aus dem 15. und 16. Jahrhundert. „Dreischiffig“ beschreibt die Gliederung in drei Längsschiffe. So lassen sich Bauform, Material und historischer Zeitraum getrennt wahrnehmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Kruishoutem, Gavere, Lierde, Evergem, Sint-Laureins, De Pinte, Knesselare, Maldegem.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostflandern.

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