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Petegem-aan-de-Schelde entdecken

Unterkünfte in Petegem-Aan-De-Schelde

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Petegem-aan-de-Schelde verbindet die Landschaft des Scheldetals mit einer reichen Baugeschichte. Der Ort liegt am linken Hang des Scheldetals und zwischen der Schelde und dem hohen Höhenrücken der Vlaamse Ardennen. Für Ihre Reiseplanung können Sie zwischen Natur, Wanderrouten, Radfahren und kulturhistorischen Anlagen unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

File:Geboortehuis Leo Vindevogel - Petegem aan de Schelde.jpg File:Geboortehuis Leo Vindevogel - Petegem aan de Schelde.jpg Foto: Spotter2 via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Scheldewiesen und Wege durch die Landschaft

Die Langemeersen gehören zu den letzten verbliebenen großen Scheldewiesen und sind etwa 180 Hektar groß. Ein Teil davon ist ein Naturgebiet, das überwiegend aus langen, schmalen Streifen feuchter bis nasser Heuwiesen besteht. Schilfgürtel und Kopfweiden säumen die Wiesen; in den Langemeersen leben mehr als hundert Vogelarten. Die Landschaft ist zugleich Teil der kulturhistorisch geschützten Klostersite „Abdij van Beaulieu“, zu der auch Steenkouter und Kloosterkouter gehören. Diese geschützte Landschaft liegt teilweise in Petegem-aan-de-Schelde.

Für eine Wanderung bietet der Langemeersen-Weg eine klare Orientierung: Er beginnt an der Kirche von Petegem, ist vollständig mit einem grünen Rautensymbol markiert und etwa sieben Kilometer lang. Die Scheldekant-Wanderroute besteht aus zwei Schleifen: De Ghellinck misst 5,6 Kilometer, Beaulieu 7,7 Kilometer. Die längere Beaulieu-Schleife führt an der alten Scheldeschleife Het Anker und an den Langemeersen vorbei. So können Sie die Wanderrouten nach ihrer Länge und den jeweils genannten Landschaftsmerkmalen unterscheiden.

Mit dem Mountainbike unterwegs

Die Mountainbikeroute Mario De Clercq führt durch Petegem-aan-de-Schelde und umfasst eine grüne Schleife von 24 Kilometern. Ihr Offroad-Anteil beträgt 44 Prozent. Die Route führt außerdem über den Petegemberg: Der 62 Meter hohe Anstieg bietet Aussicht auf das Scheldetal und die Vlaamse Ardennen. Die Schleifenlänge und der ausgewiesene Offroad-Anteil geben einen konkreten Eindruck vom Charakter dieser Radoption.

Kirche, Burganlage und Klostergeschichte

Auch die Baugeschichte des Ortes reicht weit zurück. Die alten Teile der Sint-Martinus-Kirche stehen unter Denkmalschutz. Ursprünglich handelt es sich um eine dreischiffige Kirche aus den 1290er-Jahren, gelegen auf einem abgerundeten Friedhof mit monumentalen Grabsteinen. Bei den schweren Bombardierungen im November 1918 wurden spätromanische und frühgotische Merkmale freigelegt. Die Geschichte des Bauwerks umfasst damit sowohl seine frühe Entstehungszeit als auch die Spuren der Ereignisse von 1918.

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Das 't Oud Kasteel steht ebenfalls unter Denkmalschutz, der auch das Kutschenhaus und die Torpfeiler umfasst. Das 't Oud Kasteel wurde 1789–1790 auf den Ruinen einer befestigten Burg errichtet. Erhalten ist eine eingeschossige Ruine mit fünf Achsen und einer durch Pilaster gegliederten Fassade. Die erhaltene Anlage verbindet so die spätere Bauphase von 1789–1790 mit den Resten der befestigten Burg.

Die Abdij van Beaulieu wurde Anfang der 1290er-Jahre als Frauenabtei gegründet, in der Klarissenschwestern angesiedelt wurden. Zu den erhaltenen Teilen gehören das Torhaus, das Gästequartier, das Kaplanhaus und die Nebengebäude. Zusammen mit der geschützten Klosterlandschaft erweitert die Geschichte der Abtei den Blick auf Petegem-aan-de-Schelde: Neben einzelnen denkmalgeschützten Bauwerken prägen auch historische Anlagen und die umgebenden Scheldewiesen das Bild des Ortes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wortegem-Petegem.

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