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Nordgeorgsfehn: Kanal, Radroute und Entdeckungen am Wasser

Unterkünfte in Nordgeorgsfehn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Kanal, Klappbrücken und moorgeprägter Landschaft zeigt Nordgeorgsfehn eine wassernahe Seite Ostfrieslands. Der Ort verbindet maritime Geschichte mit Radwegen, Kanuerlebnissen, Angeln, Kunst und einem Rundgang durch das Naturschutzgebiet Stapeler Moor. So können Sie Ihre Tage unterschiedlich gestalten: einmal entlang des Wassers, einmal auf dem Fahrrad oder mit einem kulturellen und naturkundlichen Schwerpunkt.

Nordgeorgsfehnkanal und die Geschichte der MS Ella

Der Nordgeorgsfehnkanal wurde im Jahr 1916 endgültig fertiggestellt. Bei Kilometer 42,400 zweigt er in Marcardsmoor vom Ems-Jade-Kanal ab und verbindet ihn mit dem Leda-Jümme-Gebiet. Diese Verbindung gibt dem Ort einen klaren Bezug zu den historischen Wasserwegen der Region und macht den Kanal zu einem wichtigen Thema für alle, die sich für Schifffahrt und Landschaftsgeschichte interessieren.

Mit dem Kanal ist auch die MS Ella verbunden: Sie war das letzte Torfschiff, das den Nordgeorgsfehnkanal befuhr. Auf dem Kanal gibt es eine Erlebnistour mit der MS Ella. Für die 2018 angekündigte Fahrt mit dem Schiff lag der Treffpunkt am Anleger in Nordgeorgsfehn an der weißen Klappbrücke, der ersten Klappbrücke aus Richtung Remels.

Radfahren, Kanufahren und Angeln

Für aktive Tage führt die 43 Kilometer lange Radroute „Radpadd Nord“ durch Nordgeorgsfehn. Die Streckenlänge bietet eine greifbare Größenordnung für Ihre Planung und ergänzt die wasserbezogenen Erlebnisse um eine Fortbewegung auf dem Land. Wer eine Unterkunft auswählt, kann damit unterschiedliche Interessen innerhalb einer Reise berücksichtigen, ohne sich auf nur eine Ausflugsart festzulegen.

Auch auf dem Wasser ist der Nordgeorgsfehnkanal präsent. Kanuten nutzen ihn, und bei ihnen ist er beliebt. Außerdem ist der Nordgeorgsfehnkanal ein Angelgewässer.

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Kunst und regionale Eindrücke

Das „OFFENE ATELIER“ von Gudrun Haug befindet sich in Mittelende-Süd Nr. 39, 26670 Nordgeorgsfehn, und findet jeden Montag von 15.00 bis 17.00 Uhr statt. Interessierte mit Grundkenntnissen in Malerei und Objektbau sowie Anfänger sind willkommen. Der feste Wochentermin kann für Sie ein kultureller Baustein zwischen Radtour und Wassererlebnis sein.

Natur im Stapeler Moor

Im Naturschutzgebiet Stapeler Moor gibt es heute einen Rundgang, der einen alten Bohlenweg zeigt und die Geschichte Uplengens näherbringt. Der Rundgang verbindet Naturraum, historische Spuren und regionale Geschichte. Für Ihre Tagesplanung entsteht dadurch eine weitere Perspektive neben Kanal, Radroute und Atelier.

Zur Orientierung gehört außerdem eine sachlich begrenzte Verkehrsinformation: Bei einem Defekt der Klappbrücke zwischen Selverde und Nordgeorgsfehn war eine Umleitung über Kroonsweg und Schlackweg ausgeschildert. Diese Angabe bezieht sich auf die Situation mit defekter Brücke und beschreibt keine allgemeine aktuelle Verkehrsregelung.

Nordgeorgsfehn eignet sich damit als Reiseziel für Menschen, die Wasserwege, Radfahren, Kunst und Landschaftsgeschichte miteinander verbinden möchten. Ob Sie den Kanal als kulturhistorischen Schauplatz betrachten, die „Radpadd Nord“ einbeziehen, eine Kanutour planen oder den Rundgang im Stapeler Moor besuchen: Die verschiedenen Themen geben Ihrer Reise unterschiedliche Schwerpunkte und helfen Ihnen, eine passende Unterkunft für Ihren Aufenthalt auszuwählen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Uplengen.

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