Bordelum: Hotels und Unterkünfte
File:Schleswig-Holstein, Bordelum, Naturerlebnisraum Stollberg NIK 2099.jpg
Foto: Nightflyer via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Bordelum verbindet ausgedehnte Waldflächen und Heide mit Marschland. Im Stollberggebiet liegen der Naturerlebnisraum Stollberg und das Naturschutzgebiet Bordelumer und Langenhorner Heide mit einem Heidelehrpfad; die westliche Seite der Gemeinde ist Marschland.
Wenn Sie in Bordelum ein Hotel buchen möchten, können Sie die Unterkunftssuche als eigenen Schritt Ihrer Reiseplanung aufrufen.
Kultur und Geschichte
Außerhalb des Dorfes auf einem offenen Feld steht St. Nikolai zu Bordelum. Der Chor besitzt ein spätgotisches Gewölbe, das Langhaus enthält Renaissance-Elemente, und zur Kirche gehört ein freistehender Glockenturm. Das heutige Glockenhaus stammt aus dem Jahr 1793 und enthält eine 1718 gegossene Glocke. Die Altarapsis und die romanischen Fenster der Kirche stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das Taufbecken hat eine spätgotische friesische Form und kam wahrscheinlich aus Rörbeck.
Der Naturerlebnisraum Stollberg bietet Spiel- und Informationsstationen zur Landschaftsbildung, Kulturgeschichte und Siedlungsgeschichte. Dazu gehört ein rekonstruiertes eisenzeitliches Dorf, in dem Besucher etwas über das Leben und die Eisenverarbeitung um etwa 400 n. Chr. erfahren.
Innerhalb des Naturerlebnisraums Stollberg liegt die Heilige Quelle, ein archäologisches Denkmal. Sie liegt unter schattenspendenden Bäumen und lädt zum Verweilen ein. Die Quelle war Teil einer Kultstätte der vorchristlichen Friesen.
Unterwegs
Die 28 Kilometer lange Rundtour um den Stollberg beginnt am Stollberg nahe Bordelum und ist als leicht eingestuft. Die Besucherroute startet auf dem 44 Meter hohen Stollberg, der Blicke über die Landschaft und die nahen Halligen bietet. Entlang der Route reichen weite Ausblicke über die Polder in Richtung der Inseln und Halligen.
Auf dem Bordelumer Besucherweg zeigt das Sterdebüller Geesthardenhaus traditionelle regionale Bauweise. Deutungsstationen am Halligblick und am Hang des Stollbergs erklären Küstenveränderung und frühe Besiedlung. Eine Raseneisenerzfläche ist als Erlebnisstation in die Route einbezogen; außerdem gehört ein rekonstruierter Renneisenofen als Vermittlungselement dazu. Der Findlingspfad erklärt, woher die großen Findlinge stammen.
Der Stollberg ist ein Zugangspunkt, um Mittelnordfriesland zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden.
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