Hella am Sognefjord: Fähre und Wanderwege
Unterkünfte in Hella
Hella liegt am Nordufer des Sognefjords, ganz im Westen der Gemeinde Leikanger. Fährverkehr, zwei Wanderstarts am Anleger und eine Geschichte von Landwirtschaft, Lachsfischerei und Fjordquerungen geben dem Ort konkrete Bezugspunkte. Wenn Sie eine Unterkunft für einen Aufenthalt in der Gegend auswählen, können Sie zunächst überlegen, ob der Fährverkehr, die Wege oder die kulturhistorischen Spuren für Ihre Planung ausschlaggebend sind.
Fährverbindung und Fjordgeschichte
Fährabfahrten zwischen Dragsvik und Vangsnes verkehren über Hella, ohne dass Sie umsteigen müssen. Fahrzeuge müssen in Hella möglicherweise gewendet werden. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Norled-Fahrplan, da sich betriebliche Einzelheiten ändern können. So lässt sich die Fährverbindung in Ihre Reiseplanung einordnen, ohne die mögliche Wendung am Anleger aus dem Blick zu verlieren.
Das Fährdreieck Dragsvik–Hella–Vangsnes wurde am 17. Oktober 1956 eröffnet. Die Verbindung Vangsnes–Hella–Dragsvik war 2011, von Osten gezählt, die zweite von vier Fährverbindungen über den Sognefjord. Die Eröffnung und die spätere Einordnung markieren zwei unterschiedliche Zeitpunkte in der Geschichte der Fjordquerungen.
Wanderungen direkt am Anleger
Eine Wanderung zum 1.024 Meter hohen Vassvarden beginnt direkt neben dem Fähranleger. Prüfen Sie die Bedingungen auf der Route vor Ort. Eine weitere Möglichkeit ist die kulturhistorische Wanderroute „Kulturhistorisk løype i Leikanger – Eitorn“, die am Fähranleger von Hella beginnt. Bei dieser Route sollten Sie vor Ort auch Beschilderung und Gelände prüfen. Die beiden Wege setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Der eine hat ein benanntes Höhenziel, der andere ist kulturhistorisch ausgerichtet.
Hof, Fischerei und Fährplatz
Der Hof Hella, auch Hellen genannt, wird erstmals 1667 erwähnt. Auf Hella wurden bis etwa 1960 Landwirtschaft und Lachsfischerei betrieben. Bei Hella ist außerdem eine landgestützte Anlage für den Lachsfischfang namens „Laksegilja ved Hella“ zu sehen. Hof, frühere Nutzung und die benannte Anlage bieten verschiedene Anknüpfungspunkte an Hellas Ortsgeschichte.
Der Fährplatz von Hella wurde um 1987 mit größeren Aufstellflächen und verbesserten Kaianlagen deutlich erweitert. 1992 wurde am Anleger der Bereich westlich von Kiosk und Sanitäranlagen mit Naturstein, üppigen Sträuchern und Bäumen sowie einer sehr großen Spielfähre für Kinder gestaltet. Diese Angaben beschreiben verschiedene historische Veränderungen am Fährplatz.
Leikanger und Sogndal einordnen
Hella ist der nächstgelegene Fähranleger von Leikanger; mit dem Auto dauert die Fahrt ungefähr zwölf Minuten. Straßenbedingungen können die Fahrzeit beeinflussen. Diese ungefähre Fahrzeit hilft bei der Einordnung von Leikanger, während die beiden genannten Wanderwege direkt am Anleger von Hella beginnen. Der Vergleich betrifft somit zwei unterschiedliche Aspekte der Planung: die Anfahrt aus Leikanger und den Startpunkt der Wege.
Im übergeordneten Reiseziel Sogndal finden sich weitere thematische Schwerpunkte. Das Sogn Fjord Museum in Kaupanger vermittelt die historische Boots- und Fjordkultur. Dort werden Boote, Werkzeuge des Bootbaus und eine große Auswahl an Angelausrüstung gezeigt. Ebenfalls im Herzen von Kaupanger liegt ViteMeir, ein interaktives Wissenschaftszentrum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Auf drei Etagen geht es unter anderem um Energie, Körper, Mathematik, Wetter und Weltraum. Zum Angebot gehören interaktive Ausstellungen, Experimente, Aktivitäten und Lernprogramme. So stehen im Reiseziel Sogndal neben Hellas Fährgeschichte und Wanderwegen auch Themen rund um Bootskultur und Wissenschaft zur Auswahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Leikanger, Førde.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sogn Og Fjordane.