Fardal
Unterkünfte in Fardal
Fardal ist ein Reiseziel für alle, die sich für archäologische Spuren und historische Hoflandschaften interessieren. Die Fundstelle Rusti verweist auf Aktivitäten der Hofwirtschaft sowie auf Produktion und Herstellung in mehreren Phasen der älteren Eisenzeit. Dazu kommen der Hof Fardal, das Gehöft Uglum, ein Gedenkstein und das Fardal bedehus. Die verschiedenen Orte und Zeugnisse eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Geschichte Fardals.
Archäologische Spuren auf Rusti
Die archäologische Fundstelle Rusti liegt auf kultiviertem Land in hügeligem Gelände mit mehreren kleinen ebenen Flächen. Zu den dort gefundenen, automatisch geschützten Kulturdenkmälern gehören Kultivierungsschichten, Pfostenlöcher, Kochgruben, eine Ofenanlage und ein Brunnen. Die Befunde umfassen damit unterschiedliche Arten von Spuren: solche, die mit der Nutzung des Bodens verbunden sind, ebenso wie bauliche und andere Anlagen. Auf Rusti fanden in mehreren Phasen der älteren Eisenzeit Aktivitäten der Hofwirtschaft sowie der Produktion und Herstellung statt. Wer sich für frühe landwirtschaftliche Nutzung und handwerkliche Tätigkeit interessiert, findet hier mehrere konkrete Befundarten statt nur eines einzelnen Fundes.
Hofgeschichte und Erinnerung
Der Hof Fardal wurde wahrscheinlich bereits in der Völkerwanderungszeit gegründet. Diese zeitliche Einordnung bleibt eine Wahrscheinlichkeit. Der Name Fardal hatte früher zudem einen größeren räumlichen Umfang: Er bezeichnete das gesamte Tal von der heutigen Bebauung am Meer über den Hof bis in das Tal hinein, das heute meist Øvstedalen genannt wird. Der Hof liegt etwa 70 m über dem Meeresspiegel.
Ein Gedenkstein in Fardal erinnert an Soldaten, die am Krieg gegen Schweden 1807–1814 teilnahmen. Er setzt einen anderen zeitlichen Akzent als die archäologischen Befunde und die vermutete Gründung des Hofes. Das Fardal bedehus wurde 1949–1950 erbaut. Gemeinsam stehen diese Zeugnisse für verschiedene Kapitel der Ortsgeschichte: frühe Hofwirtschaft und Herstellung, Erinnerung an die Kriegsjahre 1807–1814 sowie ein Bau aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Gehöft Uglum und Orientierung im Tal
Im oberen Fardal-Tal liegt Uglum, ein in Sogndal kommunes Kulturdenkmalplan aufgenommenes Gehöft. Es umfasst fünf SEFRAK-registrierte Gebäude sowie mehrere Aufmauerungen, Steinmauern, Rodungssteinhaufen und Kopfweiden. Die Beschreibung schließt also nicht nur Gebäude ein, sondern auch verschiedene Elemente der umgebenden Hoflandschaft. Damit bildet Uglum einen anderen Schwerpunkt als Rusti: Dort stehen archäologische Befunde und Aktivitäten der älteren Eisenzeit im Vordergrund, hier die Gebäude und die im Kulturdenkmalplan erfassten Bestandteile des Gehöfts.
Das Fardal bedehus liegt 1,9 km talaufwärts von Osen in Fardalen, an der Abzweigung der Straße nach Øyragrendi. Diese Ortsangabe kann Ihnen helfen, den genannten Standort im Tal einzuordnen. Zusammen mit der Lage Uglums im oberen Fardal-Tal und der Beschreibung des früheren Namensgebiets ergibt sich eine Orientierung über verschiedene Teile des Tals, ohne die einzelnen Punkte zu einem gemeinsamen Rundgang zu verbinden.
Wenn Sie ein Hotel in Fardal suchen, können Sie bei der Wahl des Reiseziels überlegen, welche Aspekte Sie besonders interessieren: die Funde und früheren Aktivitäten auf Rusti, die Geschichte des Hofes Fardal, das Gehöft Uglum oder die Erinnerung am Gedenkstein. Für weitere Ortsseiten können Sie auch Kaupanger, Fjærland, Slinde und Sogndal erkunden.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sogndal.