Haltdalen
Unterkünfte in Haltdalen
Haltdalen verbindet Ortsgeschichte mit unterschiedlichen Möglichkeiten, Zeit draußen zu verbringen. Kirchen und Museen setzen jeweils eigene Schwerpunkte: von der Geschichte eines alten Gehöfts und der Karoliner bis zu einem Museum zur Eisenbahnsabotage im Zweiten Weltkrieg. Wer lieber aktiv unterwegs ist, findet Themen wie Lachsangeln in der Gaula, den Karolinerleden zu Fuß und eine im Sommer für Rollski geeignete Loipe. So können Sie für Ihren Aufenthalt den Schwerpunkt auf Kulturgeschichte, Bewegung oder beides legen.
Kirchen und historische Orte
Die Haltdalen kirke wurde 1881 fertiggestellt und verfügt über 300 Sitzplätze. Eine weitere Kirche im Ort ist die neue Stabkirche von Haltdalen, die im Sommer 2004 fertiggestellt wurde. Sie steht zwischen der Hauptkirche und dem alten Friedhof. Für Reisende, die sich für Kirchen interessieren, unterscheiden sich die beiden Orte schon durch ihre Baugeschichte und ihre Lage im Ortsbild. Die neue Stabkirche ermöglicht musikalische, kulturelle und geistliche Erlebnisse.
Auch Gammelgården gehört zur historischen Seite Haltdalens: Der ehemalige Pfarrhof ist restauriert und empfängt Besucher zur Bewirtung und zu Führungen. Im Sommer wird dort Handwerk verkauft. Wer sich für Handwerk oder geführte Einblicke interessiert, kann diesen Ort in die eigene Auswahl aufnehmen; für die Reiseplanung ist dabei auch der saisonale Bezug des Handwerksverkaufs relevant.
Museen und Ortsgeschichte
Das Petran bygdemuseum liegt in Heksemsgrenda im Zentrum von Haltdalen. Die Geschichte des Gehöfts reicht bis ins Jahr 1450 zurück. Damit bietet sich ein eigener Zugang zur langen Geschichte eines Hofes, während Gammelgården als ehemaliger Pfarrhof einen anderen historischen Bezugspunkt darstellt. Im Sommer gibt es im Petran bygdemuseum einen offenen Tag.
In Gammelgården befindet sich außerdem ein eigenes Armfeldt-Museum. Es behandelt die Geschichte der Karoliner und ihren Aufenthalt in Haltdalen. Direkt neben diesem Museum liegt das Lapwing-Museum, das über die größte Eisenbahnsabotage während des Zweiten Weltkriegs informiert. Die beiden benachbarten Museen setzen unterschiedliche historische Akzente: Das eine widmet sich den Karolinern und ihrem Aufenthalt im Ort, das andere einem Ereignis der Kriegsgeschichte. Wer sich für Geschichte interessiert, kann diese Themen bei der Wahl seiner Besichtigungen auseinanderhalten.
Angeln, Wandern und Bewegung
In der Gaula kann in Holtålen auf Lachs gefischt werden. Der beschriebene Bereich reicht von Dragåsen in Haltdalen bis Eggafossen in Svølgja. Das ist ein konkreter Anhaltspunkt für alle, die sich für Flussangeln interessieren: Der Name des Flusses und die genannten Endpunkte helfen, den Angelbereich in der eigenen Reiseplanung einzuordnen, ohne ihn mit einer Aktivität im Ort selbst gleichzusetzen.
Für eine Wanderung zu Fuß kommt der Karolinerleden infrage. Er kann von Haltdalen nach Aunegrenda begangen werden und von dort weiter über das Gebirge nach Tydal. Die Route führt damit über Haltdalen hinaus; wer eine Wanderung plant, kann entscheiden, ob der Abschnitt bis Aunegrenda oder die Fortsetzung über das Gebirge zum eigenen Vorhaben passt.
Weitere Bewegungsangebote sprechen unterschiedliche Interessen an. Die beleuchtete Loipe am Haltdalen-Stadion ist im Sommer für Rollski geeignet. Das Haltdalen motorsportsenter verfügt über eine Motocrossbahn mit nationalem Standard. Zusammen mit dem Karolinerleden ergeben sich so verschiedene Themen für aktive Tage: eine Wanderroute, Rollski im Sommer oder Motocross.
Weitere Ortsseiten: Renbygda, Ålen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Holtålen.