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Voorburg: Gartenkunst und römische Geschichte

Unterkünfte in Voorburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das historische Zentrum von Voorburg wurde im Mittelalter auf einem Strandwall gegründet: einem erhöhten Sandrücken parallel zur Küstenlinie. Diese Landschaftsform gibt der Geschichte des Orts einen konkreten Ausgangspunkt. Wer Voorburg erkundet, kann historische Themen daher nicht nur über Gebäude und Ausstellungen erschließen, sondern auch über die besondere Form des Geländes.

File:Netherlands, Voorburg, Veenkade (01).jpg File:Netherlands, Voorburg, Veenkade (01).jpg Foto: Vincent van Zeijst via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-4.0

Gartenkunst mit einer eigenen Formensprache

Die buitenplaats Hofwijck wurde um 1640 von Constantijn Huygens gemeinsam mit dem Architekten Jacob van Campen entworfen. Der Garten hat die Form eines menschlichen Körpers; diese Gestaltung gilt als einzigartiges Merkmal der niederländischen Gartenkunst. Damit verbindet sich eine anschauliche Idee mit einer klaren historischen Einordnung: Der Entwurf lässt sich sowohl über seine Entstehungszeit als auch über seine ungewöhnliche Grundform erschließen.

Für kulturinteressierte Reisende ist gerade diese Verbindung aufschlussreich. Statt nur einzelne Details zu betrachten, richtet sich der Blick auf die Gesamtidee des Gartens und darauf, wie sie die Gestaltung prägt. Architekturgeschichte und Gartenkunst erhalten so einen gemeinsamen Schwerpunkt, ohne dass dafür ein spezieller Fachhintergrund nötig ist.

Notarishuis: römische Geschichte und Orientierung

An der Herenstraat befindet sich das Notarishuis, eines der ältesten Gebäude im Huygenskwartier von Voorburg. Es präsentiert die römische Geschichte von Forum Hadriani und beherbergt zugleich eine VVV. Dort erhalten Besucher Karten, Stadtspaziergänge und Fahrradtouren. So treffen historische Inhalte und praktische Orientierung an einem Ort zusammen: Sie können sich mit der römischen Vergangenheit befassen und zugleich Material für einen Spaziergang oder eine Radtour finden.

Landschaftsgarten und römische Überreste

Der Park Arentsburgh-Hoekenburg entstand 1924 durch die Zusammenlegung zweier eigenständiger buitenplaatsen zu einer Landschaftsgartenanlage. Geschwungene Wege, Teiche, Rasenflächen und Solitärbäume gehören zu ihren prägenden Merkmalen. Der Park ist frei zugänglich.

Römische Überreste bilden ein weiteres Geschichtsthema. Im Park Arentsburgh befinden sich Überreste von Straßen, Häusern, einem Badehaus und einer Stadtmauer aus der Römerzeit. Zusammen ergeben diese Hinweise verschiedene Zugänge zur Vergangenheit: Im einen Fall steht die Gestaltung einer Landschaft im Mittelpunkt, im anderen die Überlieferung römischer Bebauung und Infrastruktur.

Mühle und Kirchenbesuch

Die 1621 erbaute Molen De Vlieger ist voll funktionsfähig und heute als Museum eingerichtet. Besucher können an einer Führung teilnehmen. Dabei werden die Funktionsweise der Mühle, das Leben des Müllers und die Polderlandschaft erklärt. Der Rundgang verbindet also technische Abläufe mit dem Alltag des Müllers und dem Landschaftsthema. Wenn Sie sich für mehrere Aspekte interessieren, bietet die Führung einen gemeinsamen Rahmen, statt die Mühle nur als historisches Bauwerk zu betrachten.

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Die Oude Kerk Voorburg kann montags bis freitags von 11.45 bis 13.00 Uhr besichtigt werden. Eine weitere, an ein bestimmtes Ereignis gebundene Möglichkeit betrifft den Turm: Am Tag des offenen Denkmals können Besucher ihn zwischen 16.00 und 17.00 Uhr besteigen. Prüfen Sie für Ihre Planung den Termin des Denkmaltags und die Besuchszeiten der Kirche.

Routen mit unterschiedlichen Orientierungspunkten

Die Route Landgoedwandelen beginnt am NS-Bahnhof Voorburg; dort steht auch eine Starttafel. Die Fahrradroute entlang der Schlösser führt von Voorburg über Leidschendam und Rijswijk nach Den Haag und kann ganzjährig geradelt werden. Die Beeldenroute Voorburg beginnt am Stationsplein beziehungsweise an der Huygenstraverse und endet im Waterspoorpark an der Bahnstrecke Den Haag–Leiden.

Diese Routen unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung und den genannten Orientierungspunkten: Bei Landgoedwandelen ist der Start am Bahnhof angegeben, die Schlösserroute beschreibt eine Abfolge von Orten, und die Beeldenroute hat einen benannten Anfangs- und Endpunkt. So können Sie bei der Planung zunächst danach auswählen, ob Sie sich an einem Startpunkt, einer Ortsfolge oder einem festgelegten Routenverlauf orientieren möchten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Leidschendam-Voorburg.

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