Noordwijk Aan Zee zwischen Strand, Dünen und Küstengeschichte
Noordwijk Aan Zee hat Strände an Nord- und Südboulevard und verbindet diese Küstenlage mit einer reichhaltigen Vergangenheit als Seebad. Kuren, Handel und Fischerei spielten darin wichtige Rollen. Je nach Interesse rücken Bewegung am Meer, ruhige Landschaften oder kulturgeschichtliche Orte in den Mittelpunkt. Am Boulevard steht der Leuchtturm für die Seebadgeschichte; die Bunker in den Dünen erinnern an die militärische Vergangenheit der Küste.
Strandzugänge und Dünenlandschaft
Duindamseslag ist ausschließlich über einen Fuß- und Radweg durch die Dünen erreichbar. Auch das Strandreservat Noordvoort gehört zum näheren Küstenumfeld: Es liegt zwischen Zandvoort und Noordwijk und gilt als ruhiges Strandreservat. Wer die Küste zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden möchte, findet hier unterschiedliche konkrete Anknüpfungspunkte zwischen Dünenweg und geschützter Strandlandschaft. Wer zu Duindamseslag möchte, muss für den Strandzugang einen Fuß- oder Radweg durch die Dünen einplanen.
Yoga, Surfen und Kitesurfen
Am Strand von Noordwijk kann man an einer Yogastunde teilnehmen. Nördlich des Strandabgangs 21 bietet Beach Break außerdem die Möglichkeit, Surfen oder Kitesurfen zu lernen. Am Strandabgang 10 befindet sich zudem eine Thalasso-Ruheplattform, die einen weiteren festen Ort für eine entspannte Pause am Küstenabschnitt markiert. Yoga findet am Strand statt; Beach Break liegt nördlich von Strandabgang 21, die Ruheplattform am Strandabgang 10.
Der Leuchtturm am Boulevard
Der heutige weiße, charakteristische Vuurtoren Noordwijk am Koningin Wilhelmina Boulevard stammt aus dem Jahr 1923. Der Leuchtturm hat sechs Stockwerke und 108 Stufen. Jede Etage ist thematisch gestaltet; behandelt werden dort die Geschichte des Leuchtturms und seine frühere wichtige Verbindung zur Rettungsgesellschaft. Die 108 Stufen verteilen sich auf sechs Stockwerke, deren Etagen thematisch gestaltet sind.
Bunker und Kriegsgeschichte
An der Verlengde Bosweg 1 liegt, 250 Meter von der Bosweg entfernt, am Radweg in den Dünen die Batterij Noordwijk. Die Anlage besteht aus einem Feuerleitbunker, Geschützbunkern, Munitionsbunkern und Wohnbunkern, die durch ein Tunnelsystem verbunden sind. Das Atlantikwall Museum Noordwijk besteht aus einer Reihe von Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg; ein Besuch der Ausstellung und des Tunnelsystems vermittelt einen Eindruck vom Leben in den Bunkern während des Zweiten Weltkriegs. Das Tunnelsystem verbindet die verschiedenen Bunkerbereiche unterirdisch.
Noordwijk war einer der niederländischen Strände, von denen Engelandvaarders direkt über die Nordsee aufbrachen. Im Museum Engelandvaarders wird die Geschichte junger Männer und Frauen erzählt, die während des Zweiten Weltkriegs aus den besetzten Niederlanden flohen, um von England aus den Kampf gegen Nazi-Deutschland und Japan fortzusetzen. Die Flucht der Engelandvaarders führte direkt über die Nordsee nach England.
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