Vigeland: Kunst, Kulturerbe und Hoveheia-Weg
Unterkünfte in Vigeland
Vigeland lässt sich durch seine Kunstsammlungen und den Hoveheia-Weg kennenlernen: Der Weg beginnt am Kulturtorvet im Zentrum und führt bis auf 215 m Höhe. Wenn Sie Ihren Aufenthalt planen, können Sie Kunst und Ortsgeschichte ebenso in den Mittelpunkt stellen wie einen Weg mit Ausblicken. Die unterschiedlichen Sammlungen und Landschaftserlebnisse geben dafür konkrete Anknüpfungspunkte.
Kunst und Ortsgeschichte
Das Lindesnes bygdemuseum im Kulturtorvet in Vigeland zeigt rund 2.500 Objekte. Dazu gehören Textilien aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wertvolle Holzschnitzarbeiten und Werkzeuge aus dem Umfeld von Herstøl. Auf diesem früheren Kleinhof lebten und arbeiteten Tarald und Elias Louen. Die Sammlung des Künstlers Ulf Dreyer eröffnet einen anderen Blick auf künstlerische Arbeit: Zu sehen sind sein Arbeitstisch, eine grafische Presse und Werkzeuge ebenso wie Kunstbücher, Notizbücher, Skizzen und Probedrucke. Auch unvollendete und fertige Arbeiten gehören dazu.
Im Lindesnes bygdemuseum befindet sich außerdem die Arne-N.-Vigeland-Sammlung mit etwa 280 Gipsplastiken und der privaten Gemäldesammlung des Künstlers. Die Galleri Gustav Vigeland im Kulturtorvet-Zentrum zeigt mehr als 80 Werke von Vigeland. Dazu zählen aus dem Vigelandmuseet in Oslo entliehene Holzschnitte sowie Gipsbüsten und Gipsskizzen. Vor allem die Holzschnitte greifen Motive aus dem Schärengarten und der Landschaft von Lindesnes auf. Für wechselnde Ausstellungen verfügt die Galerie über eigene Ausstellungsflächen.
Auch die Valle kirke gehört zur Kulturgeschichte Vigelands. Sie wurde 1793 erbaut; ein großer Teil ihrer Ausstattung stammt aus der früheren Kirche von Peder Claussøn. Die Kirche verfügt über etwa 600 Sitzplätze. Wenn Sie sich für Kunst im öffentlichen Umfeld interessieren, liegen außerhalb des Kulturtorvet ein Museumsgarten mit Bronzeskulpturen von Arne N. Vigeland, das Kunstwerk „Speilvendt“ und Arne Nikolai Vigelands Skulpturenpark.
Hoveheia-Weg und Ausblicke
Der Hoveheia-Weg führt am Elternhaus der Großeltern von Gustav Vigeland vorbei und weiter bis auf 215 m Höhe. Der Weg ist steil. Unterwegs bietet er Ausblicke auf den Snigsfjorden mit Hummerholmen an seiner Mündung und auf Vårøy weiter westlich. Bei guter Sicht reicht der Blick nach Osten bis zum Leuchtturm Ryvingen fyr, der 17 km entfernt liegt.
Entlang des Weges sind außerdem die Überreste des Wohnplatzes Solhelleren zu sehen. Sie liegen etwas abseits rechts vom Weg. Wenn Sie den Weg gehen, berücksichtigen Sie diese Lage bei Ihrer Orientierung. So lässt sich der landschaftliche Teil des Aufenthalts mit einem konkreten kulturhistorischen Ziel verbinden, ohne die Überreste mit dem Hauptverlauf des Weges gleichzusetzen.
Weitere Orte im Umfeld
Am Liansvannet außerhalb von Vigeland liegt das Gehöft Herstøl. Es ist ein lebendiges Kulturdenkmal mit restaurierten und gepflegten Gebäuden und Außenanlagen und wurde zu einem zugänglichen, attraktiven Erholungsgebiet für Einheimische und Besucher gemacht. Damit steht neben den Sammlungen im Kulturtorvet auch ein Ort mit historischen Gebäuden und Außenanlagen als eigener Interessenschwerpunkt.
Die Badestelle Bystranda liegt zentral am Fluss Audna im Zentrum von Vigeland und ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt. Sie ergänzt die Auswahl um einen Aufenthalt am Wasser. Kunstsammlungen, Kirche, Hoveheia-Weg, Herstøl und Bystranda setzen unterschiedliche Akzente für Ihre Reiseplanung. Für die Suche nach einem Hotel in Vigeland können Sie daher zunächst entscheiden, welche dieser Interessen Ihren Aufenthalt besonders prägen sollen.
Weitere Reiseziele: Lindesnes, Åvik.
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