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Stavele zwischen IJzerlandschaft und Kulturerbe

Unterkünfte in Stavele

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stavele liegt am Rand des von den Tälern der IJzer und der Poperingevaart geprägten Gebiets. Die Landschaft und das bauliche Erbe bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihren Aufenthalt. Im Bereich der IJzer- und Poperingevaarttäler sind tiefliegende, regelmäßig überschwemmte Grünlandflächen floristisch wertvoll und bieten zahlreichen Vögeln geeignete Lebensräume. Die Kirche in Stavele steht knapp oberhalb des Talrands und ist vom Tal aus sichtbar.

File:Stavele, par Joseph de Ferraris, KBR.jpg File:Stavele, par Joseph de Ferraris, KBR.jpg Foto: Joseph de Ferraris via Wikimedia Commons, public_domain

Wald- und Flusswege rund um Stavele

Das Eversambos liegt nahe der IJzer in Stavele und bietet auf 40 Hektar Raum zum Wandern. In der ausgeschilderten Naturoase führt ein Rundweg über ungefähr 2 Kilometer. Nach starkem Regen können die Waldverhältnisse nass sein – berücksichtigen Sie das bei Ihrer Wegeplanung. Eine längere Streckenoption ist die 7 Kilometer lange Brouckmolenroute durch die wasserreiche Landschaft der IJzerbroeken. Sie führt über Landstraßen, Graswege und den Treidelpfad entlang der IJzer, kann im Ortskern von Stavele oder in Beveren aan de IJzer beginnen und endet an der Brouckmolen.

Eine Brücke beim Eversambos verbindet das Waldgebiet mit dem Treidelpfad entlang der IJzer. Im Jahr 2013 wurden eine Fahrradverbindung zwischen Roesbrugge und Stavele sowie zwei Freizeitbrücken über die IJzer geschaffen, um Wandern und Radfahren entlang des Flusses zu verbessern. Eine Fahrradroute führt außerdem über Landstraßen durch Lo-Reninge und die IJzerbroeken nach Stavele, das vom Wasser umgeben ist.

Die Wald-Schnitzeljagd „Hoog tij(d) in Eversam“ beginnt am Parkplatz des Eversambos. Da sich Routendetails ändern können, prüfen Sie diese vor dem Aufbruch. Für Informationen zu Freizeit- und Tourismusmöglichkeiten in der Gemeinde und der Region gibt es in Stavele das Dorpspunt; die Betreiber sind dort als Touristeninformation tätig.

Höfe, Kirche und Ortsgeschichte

Hoeve Eversam in Stavele ist ein geschütztes Denkmal und war einst die Hofstelle der verschwundenen Abtei Eversam. Bauernhaus, Stallungen und Scheune liegen in einer Reihe. Die Anlage ist über eine Backsteinbrücke über einen zugeschütteten Wassergraben erreichbar. Auch Hoeve Kleen Eversam ist als festgestelltes bauliches Erbe ausgewiesen: Der Kern des Bauernhauses stammt aus dem 17. Jahrhundert und liegt auf einer niedrigen Anhöhe. Ein Teich ist das letzte erhaltene Relikt des ursprünglichen Wassergrabens.

Die Pfarrkirche Sint-Jan-Onthoofding ist eine neugotische Hallenkirche aus dem Jahr 1889. Vor der Hallenkirche von 1889 stand ein Vorgängerbau, der 1796 durch einen Brand zerstört, 1800 instand gesetzt und 1830 wiederaufgebaut wurde. Die Kirche besitzt eine Van-Peteghem-Orgel aus dem 18. Jahrhundert, die seit 1981 unter Schutz steht. Damit verbindet die Kirche Architekturgeschichte mit einem erhaltenen historischen Instrument.

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Zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg bewahrt der Kirchenkomplex mehrere Erinnerungsstücke: Dazu zählen ein 1919 von Ch. Lorin geschaffenes Glasfenster-Triptychon für den Kriegsfreiwilligen Etienne Lorin sowie Grabmale für den französischen Soldaten Léon Houdeau und Maurice Deloz. Auch das Kriegsdenkmal in Stavele erinnert an die militärischen Toten des Ortes, die im Ersten Weltkrieg ums Leben kamen. Es zeigt einen aufrecht sitzenden Löwen mit dem Wappen von Stavele.

Zur Ortsgeschichte gehören außerdem mehrere ehemalige Brauereien, darunter Sint-Hubertus, de Zwaan und Sint-Antonius. In einer früheren Zeit gab es in Stavele mehr als 70 Cafés. Diese Erinnerungen an Brauereien und Cafés ergänzen die Höfe und die Kirche um einen weiteren Aspekt der lokalen Geschichte.

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