Philippine – Muscheln, Deiche und Festungsgeschichte

Zwischen Deichen, Polderlandschaft und historischer Hafenwirtschaft zeigt Philippine eine maritime Seite Zeelands, die sich über Muscheln, Festungsreste und Wege durch das flache Land erschließt. Für Sie verbindet der Ort regionale Küche mit Spuren von Wasserbau, Verteidigung und früherem Schiffsverkehr.

Muscheln und maritime Geschichte

Die Muschelsaison dauert vom Frühjahr bis zum Spätsommer. In dieser Zeit servieren die Restaurants in Philippine täglich frische Zeeland-Muscheln, die nach einem jahrhundertealten Familienrezept zubereitet werden. Die Muschelrestaurants im Ort servieren jährlich etwa eine halbe Million Kilogramm Muscheln. Außerdem wählt Philippine jedes Jahr einen Muschelwein aus. Den ausgewählten Wein können Sie in jedem Muschelrestaurant in Philippine probieren.

Die Fahrradroute „Philippine, stad van de mossel“ folgt den Spuren der Zeit, in der Muschelschiffe hier ein- und ausfuhren, sowie der wichtigen Rolle von Philippine im Muschelhandel. Kulinarische Tradition und maritime Geschichte lassen sich dadurch auf derselben Entdeckungsroute betrachten.

Deiche, Polder und historische Wege

Der Rundweg Ommetje Philippine führt durch die Polderlandschaft über Deiche und an ehemaligen Häfen westlich von Philippine vorbei. Er ist Teil des seeländischen Wanderwegenetzes „Langs Linies en Kreken“ und des ostflämischen Wanderwegenetzes „Meetjeslandse kreken“. Die blütenreichen Deichböschungen in der Polderlandschaft beherbergen typische Arten wie Gewöhnlichen Odermennig, Wilden Majoran, Wiesen-Knautie und Kattedoorn.

Zum Rundweg gehören außerdem zwei Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg am Olmendijk, darunter ein sogenannter Tobruk-Bunker. Der Spuikompark erinnert an das frühere Spülbecken. Sein gespeichertes Wasser wurde bei Niedrigwasser genutzt, um Schlick und Sand aus dem Hafen und der Fahrrinne von Philippine zu spülen.

Festungsstadt und besondere Bauwerke

Philippine ist eine alte Festungsstadt. Von den Befestigungsanlagen aus dem Achtzigjährigen Krieg sind Überreste spanischer und niederländischer Bauart erhalten. Die restaurierte östliche steinerne Bär ist am Philippineweg von der Straße aus zu sehen. Eine Informationstafel erläutert dort die Anlage und zeigt einige Bauzeichnungen. Die westliche steinerne Bär gehört zur Festung Philippine und ist während des Open Monumentendag an einem Tag pro Jahr für Besucher zugänglich.

In Philippine besteht derzeit außerdem ein Krulbol-Verein als Teil der traditionellen Krulbol-Kultur der Region. Die Maria Hemelvaartkerk ist eine Kuppelkirche, die 1953–1954 in traditionalistischer Stilrichtung mit byzantinischen und klassischen Elementen erbaut wurde. Aufgrund der hohen ästhetischen Qualität des Entwurfs von Siebers und Van Dael besitzt sie einen architekturhistorischen Wert. Gebäude und Ausstattung sind besonders gut erhalten und vollständig.

Ziele im weiteren regionalen Umfeld

In der Umgebung von Philippine liegt das namentlich bezeichnete Fort Sint Nicolaas. Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich außerdem die namentlich bezeichnete Ruinenstätte Hellenburg sowie die Forts Frederik Hendrik und Rammekens. Zu den dort namentlich bezeichneten Inseln zählen Lemmerplaat, Spieringplaat, Arneplaat und Schelpenhoekplaat.

Bei der Suche nach einer Unterkunft in Philippine können Sie danach auswählen, ob für Sie die Muschelkultur, die Deichlandschaft, die Festungsgeschichte oder die regionale Umgebung im Mittelpunkt steht. Für den Vergleich weiterer Reiseorte können Sie auch Terneuzen Terneuzen, Biervliet Biervliet, Axel Axel, Hoek Hoek, Westdorpe Westdorpe, Sluiskil Sluiskil, Sas Van Gent Sas Van Gent und Zaamslag Zaamslag heranziehen.

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