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Ammerland: Wasser, Gärten und historische Orte

Unterkünfte in Ammerland

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Ammerland lässt sich über verschiedene Landschaften und Erlebnisse entdecken: Am Zwischenahner Meer stehen Wassersport und Wege am Ufer im Mittelpunkt, in Apen prägt ein Süßwasserwatt die Natur, und der Park der Gärten versammelt auf großer Fläche unterschiedliche Gartenbereiche. Auch Radroute, historische Mühlen und Museen bieten eigene Anknüpfungspunkte. Bei der Ortswahl können Sie Bad Zwischenahn, Westerstede, Apen, Rastede, Edewecht und Wiefelstede berücksichtigen.

Ammerland Foto: Markus Lenk

Zwischenahner Meer und Gartenvielfalt

Das Zwischenahner Meer lädt zum Segeln, Surfen und Baden ein. Sein elf Kilometer langes Ufer eignet sich für Radtouren und Wanderungen. Wer die Umgebung vom Wasser aus erleben möchte, kann eine Rundfahrt mit der Weissen Flotte einplanen: Sie dauert etwa 70 Minuten, und von April bis Oktober finden täglich Rundfahrten statt. Der Einstieg ist an jedem Anleger möglich; dort kann die Fahrt auch unterbrochen werden. So lässt sich die Rundfahrt in Abschnitte teilen, statt die gesamte Strecke am Stück zurückzulegen.

Eine andere Art des Entdeckens bietet der Park der Gärten. Er umfasst 14 Hektar und liegt auf dem Gelände der ersten niedersächsischen Landesgartenschau von 2002. Mehr als 90 eigenständige Bereiche gliedern das Angebot; dazu zählen Themengärten, Pflanzensortimente und Lehrpfade. Zu den mehr als 40 verschiedenen Mustergärten kommen somit weitere Bereiche mit eigenen Schwerpunkten. Wer Gartenanlagen nicht nur ansehen, sondern auch unterschiedliche Pflanzensortimente und Lehrpfade einbeziehen möchte, findet hier verschiedene Ansatzpunkte für den Besuch.

Natur und Radfahren im Ammerland

In Apen befindet sich das einzige Süßwasserwatt im Nordwesten. Es entstand 2005, als ein Deich zurückverlegt wurde, und dient als Retentionsfläche für mögliche Überschwemmungen aus dem Aper Tief. Im als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Bereich werden einige Geländeteile regelmäßig durch Ebbe und Flut überschwemmt. Dadurch entsteht dort eine eigene Flora und Fauna. Bei geführten Deichwanderungen im Bereich des Aper Tiefs erfahren Sie mehr über die Entstehung, die Zweckbestimmung und Besonderheiten des Natur- und Hochwasserschutzes. Je nach Festlegung durch die Teilnehmenden sind die Wanderungen etwa 3 bis 6 Kilometer lang.

Für eine längere Radtour führt die Ammerlandroute als 165 Kilometer langer Rundkurs durch die Parklandschaft des Ammerlandes und durch einzigartige Fehnlandschaften. Entlang der Route gibt es 11 Schutzhütten zum Rasten. Die Länge des Rundkurses macht ihn zu einer anderen Unternehmung als eine Radtour am elf Kilometer langen Ufer des Zwischenahner Meeres; die Route bietet damit einen eigenen Rahmen für die Tages- oder Tourenplanung.

Mühlen, Museen und Bauwerke

Der Galerieholländer der Hengstforder Mühle befindet sich direkt am Aper Tief in der Bauerschaft Hengstforde. Am Standort steht seit 1742 eine hölzerne Mühle; im späten 19. Jahrhundert wurde sie durch einen Steinbau ersetzt. Die Mühle kann kostenlos besichtigt werden, Führungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich. In Apen ergänzt eine lange Räuchertradition das regionale Kulturangebot: Dort befindet sich die älteste Schinkenräucherei des Ammerlandes. Im Schinkenmuseum werden bei Führungen Räume und Techniken rund um Reifung, Räucherkammer und Tradition präsentiert.

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Das Tollhus up'n Wurnbarg war früher eine Zollstation zwischen Ammerland und Oldenburger Münsterland. Heute zeigt das Freilichtmuseum zahlreiche Exponate zur Geschichte der Ammerländer Landwirtschaft. Besuche und Führungen sind ganzjährig nach vorheriger Anmeldung möglich. Im Freilichtmuseum in Bad Zwischenahn stellen historische reetgedeckte Häuser das Leben vor 300 Jahren dar; Führungen durch das Ammerländer Bauernhaus sind ganzjährig auf Anfrage möglich.

Auch die Kirchen bieten unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte. Die St.-Ulrichs-Kirche in Rastede ist fast 1.000 Jahre alt und wurde 1059 vom Grafenpaar Huno und Willa gestiftet. Ihr freistehender Torturm stammt aus dem 15. Jahrhundert; seine drei Glocken datieren aus den Jahren 1498, 1522 und 1992. In Westerstede ist die St.-Petri-Kirche das älteste Bauwerk und ein Wahrzeichen der Stadt. Ihr Turm ist 48 Meter hoch, und eine Besichtigung der Kirche ist kostenlos möglich.

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