Apen: Hotels und Unterkünfte
File:Alter Friedhof & Nikolaikirche in Apen.jpg
Foto: JoachimKohler-HB via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Apen liegt an der Grenze zwischen der Parklandschaft des Ammerlands und dem ostfriesischen Fehngebiet. Zur Landschaft gehören gewundene Wasserläufe, gerade Kanäle und grüne Deiche. Eine besondere Verbindung zur Nordsee entsteht am Aper Tief: Über Jümme, Leda und Ems ist es mit der Nordsee verbunden, sodass Gezeitenveränderungen in Apen bemerkbar sind. Zwei Rückhalteräume am Aper Tief bilden ein Naturschutzgebiet.
Das Süsswasserwatt am Aper Tief ist das einzige Süßwasserwatt in Nordwestdeutschland. Es entstand 2005 durch die Verlegung des südlichen Deichs, um eine Rückhaltefläche für mögliche Überschwemmungen zu schaffen, und lässt sich bei einem Deichspaziergang erkunden.
Ein Hotel in Apen zu buchen, gehört zur individuellen Planung Ihres Aufenthalts.
Wege und Radrouten
Das Tange-Landschaftsfenster ist über Wanderwege, eine ausgeschilderte Gehverbindung und ruhige Radwege erreichbar. Die historische Radroute durch Apen ist als 48 Kilometer lange Entdeckungstour angelegt. An zwölf historischen Stätten erzählen Informationstafeln Geschichten entlang dieser Route.
Die Deutsche Fehnroute ist etwa 173 Kilometer lang und verläuft auf Radwegen durch eine Natur- und Moorlandschaft. Die Ammerlandroute gilt als ungefähr 170 Kilometer lange Radtour in drei Etappen. Die Region rund um Apen gilt als geeignet zum Radfahren, Kanufahren, Angeln und Wandern. In Augustfehn ermöglicht die Paddel und Pedalstation, für die Rückfahrt ein Kanu gegen ein Fahrrad zu tauschen.
Kultur und Geschichte
Das Männeken-Theater ist seit 1993 als feste Spielstätte in Apen tätig. Die St. Nikolai-Kirche in Apen stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ihre Kanzel wurde um 1625 von dem Bildhauer Ludwig Münstermann gefertigt; außerdem gehört ein freistehender Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert zur Kirche.
Die Kapelle Vreschen-Bokel wurde 1456 auf einer Warf errichtet. Lange Zeit war sie neben der St. Nikolai-Kirche eines von nur zwei Gotteshäusern in Apen. Am Standort der Hengstforder Mühle gab es seit 1742 eine hölzerne Mühle, die im späten 19. Jahrhundert durch eine steinerne Mühle ersetzt wurde.
Auf dem Eisenhüttengelände sind das gelistete Heizhaus und der gelistete Eisenhüttenturm erhalten. Die Rekonstruktion der Plaggenhütte Nordloh erinnert an Oma Puls, die von 1823 bis 1916 in einer ähnlichen Hütte lebte.
Lokale Tradition
Das Schinkenmuseum befindet sich im ältesten Schinkenrauchhaus des Ammerlands. Dort räuchert der Inhaber der Überlieferung nach in neunter Generation Schinken nach alter Tradition.
Weitere Informationen: Godensholt.
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