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Borøy: Zollgeschichte, Wege und Wagner-Erzählung

Unterkünfte in Borøy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Borøy bietet mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: das Zollamt mit seiner besonderen Architektur, die Geschichte um Richard Wagner und Wege zu Fuß oder mit dem Kajak. Dazu kommen maritime Küche und Dienste an der Hagefjordbrygga. Für Ihre Planung können Sie daher zuerst überlegen, ob Sie sich vor allem für Kulturgeschichte, Wanderziele oder eine Tour auf dem Wasser interessieren.

Zollgeschichte und die Erzählung vom fliegenden Holländer

Das Zollamt Borøy wurde 1839 eingerichtet und liegt auf Borøya in der Gemeinde Tvedestrand. Das Hauptgebäude ist das einzige bekannte Beispiel für die Verwendung von Christian Heinrich Groschs Typenzeichnungen für Unterzollbeamtenwohnungen. Die Besonderheit liegt damit nicht nur im Alter des Zollamts, sondern auch in der Verbindung des Gebäudes mit einer konkreten architektonischen Vorlage.

Eine zweite Geschichte führt nach Sandvika im Südwesten von Borøya. Im Sommer 1839 suchte Richard Wagner während eines Sturms mit dem Schiff Zuflucht in Sandvika. Er war mit seiner Frau Minna Planer von Riga nach London unterwegs. Die Seereise, bei der das Schiff in Sandvika Schutz suchte, wurde zur Vorlage für die Oper „Der fliegende Holländer“. So verbindet sich der Ortsname mit einer Reisegeschichte, die auch in Wagners Werk weiterlebt.

Wanderwege zwischen Sandvika und Kalvenbrua

Der Küstenwanderweg von Dynge über Sia nach Sandvika verläuft über autofreie Wege. Bei Sandvika führt ein Abstecher des Wanderwegs nach Direnes; dort gibt es eine Bank und einen schönen Blick auf die Schärenlandschaft. Die beiden Ortsnamen helfen bei der Orientierung auf diesem Teil der Insel: Sandvika ist ein Ziel des Küstenwegs, Direnes ein Aussichtspunkt für einen Abstecher.

Ein anderer Wanderweg beginnt bei Snaresund und führt zur Kalvenbrua. Er folgt der Kalvenveien bis zu einer Hängebrücke über die Meerenge zwischen Kalven und Dynge. Damit stehen unterschiedliche Ziele im Mittelpunkt: Auf dem Küstenweg liegen Sia und Sandvika, während der Weg von Snaresund zur Brücke führt. Auch die Naturgeschichte Borøyas hat einen maritimen Bezug: Das Vorkommen seltener Pflanzen auf der Insel wird auf Samen in Ballasterde zurückgeführt, die Schiffe nach Borøya brachten.

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Kajaktour, Anreise und saisonale Küche

Eine Kajakroute führt durch Snaresund auf der Innenseite von Borøya. Prüfen Sie vor der Tour die Wasserbedingungen und die Möglichkeiten zum Einsetzen des Kajaks unabhängig. An der Hagefjord brygge im Nordosten von Borøya werden Linienboot-, Taxi- und Charterdienste betrieben. Da Verfügbarkeit und Fahrpläne sich ändern können, prüfen Sie diese vor der Abfahrt.

Das Restaurant Hilda Larsen an der Hagefjordbrygga auf Borøya serviert kleine und große Gerichte mit maritimem Schwerpunkt. Verwendet werden Zutaten aus kurzen Lieferwegen und von lokalen Erzeugern. Der Betrieb ist saisonal; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung, wenn Sie dort essen möchten. Wasserroute, Verkehrsdienste und Restaurant haben somit jeweils eigene Bedingungen, die sich vor dem Ausflug oder Essen prüfen lassen.

Tvedestrand als übergeordnetes Reiseziel

Borøy liegt in der Gemeinde Tvedestrand. Im übergeordneten Reiseziel Tvedestrand liegt die gleichnamige Stadt am Ende des Tvedestrandfjords. Ein weiterer Kulturakzent dort ist das Næs Jernverksmuseum: Es bietet Führungen durch seine Gebäude an und demonstriert unter anderem die wiederaufgebaute Blasebalgmaschine. Das Museum hat den Status eines national priorisierten technik- und industriegeschichtlichen Kulturdenkmals. Das Besucherformat kann saisonal variieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Tvedestrand, Songe, Gjeving, Nesgrenda.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tvedestrand.