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Ter Apelkanaal: Ein Kanaldorf mit Geschichte

Unterkünfte in Ter Apelkanaal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ter Apelkanaal entstand als Kanaldorf, nachdem der Stadskanaal 1856 über Musselkanaal hinaus bis zu diesem Ort verlängert worden war. Zunächst wurde der Kanal Stads Ter Apelkanaal genannt. Die Geschichte des Ortes zeigt sich in seiner Siedlungsform und in Bauwerken, die mit dem Kanal und dem Leben am Wasser verbunden sind.

File:Westerwolde - Barnflair-Oost brug + Ter Apelkanaal 01 ies.jpg File:Westerwolde - Barnflair-Oost brug + Ter Apelkanaal 01 ies.jpg Foto: Frank Vincentz via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Ein Kanaldorf mit unterschiedlicher Bebauung

Die Siedlung zieht sich teilweise linear an beiden Seiten des Kanals entlang. Am westlichen Schleusenende ist sie etwas dichter bebaut; ansonsten bleibt die Bebauung locker. Vor allem Arbeiterhäuser prägen das Bild, daneben stehen Bürgerhäuser und einzelne Bauernhöfe. Die meisten dieser Gebäude stammen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So gehören unterschiedliche Wohnhäuser und landwirtschaftliche Bauten gleichermaßen zum Ortsbild. Wer sich für die Geschichte von Kanaldörfern interessiert, findet in Ter Apelkanaal mehr als die Schleusenanlage allein: Auch die verschiedenen Haustypen erzählen von der Entwicklung des Ortes.

Schleusen, Brücken und markante Häuser

Am nördlichen Ende von Ter Apelkanaal liegt, kurz hinter der Kanalbiegung bei Jipsingboermussel, der Schleusenkomplex 6de Verlaat, auch Gekoppelde Sluis genannt. Die Fußgänger-Klappbrücken über der Schleuse wurden 1910 nach einem Entwurf der Maschinenfabrik J. Coning aus Groningen errichtet. Die Anlage ist damit ein präziser Orientierungspunkt für die Geschichte des Kanaldorfs. Im Süden steht in Verlängerung der Nulweg eine Nachkriegs-Klappbrücke – ein Beispiel für eine andere Bauphase.

An der südlichen Brücke befindet sich das Schleusenwärterhaus aus der Zeit um 1875. Seine Details umfassen einen Krimp sowie verputzte, keilförmige, augenbrauenartige Formen über den Fenstern. An der Ecke des Schaalbergerweg steht außerdem ein für die Region großes Bauernhaus des Oldambtster Typs. Im Süden fällt auch die ehemalige Coöperatieve Bakkerij ‘Eendracht’ auf. Zusammen erweitern diese Bauwerke den Blick von Schleusen und Brücken auf Wohn-, Bauern- und Gewerbebauten.

Wandern und Angeln in der Region

Für Wanderinteressierte ist der Westerwoldepad eine markierte Rundroute von 99 Kilometern. Sie führt von Wedde über Ter Apel zurück nach Wedde. Die Gesamtlänge macht sie zu einer eigenständigen, größeren Wanderoption in der Region. Wenn Wandern für Sie den Schwerpunkt setzt, ist die Streckenlänge eine konkrete Planungsgröße neben der Frage, welche historischen Bauwerke des Kanaldorfs Sie interessieren.

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Eine weitere Freizeitoption nahe Ter Apelkanaal ist die Forellenvisserij De Slegge. Dort gibt es vier große Angelteiche mit insgesamt 15.000 m² Angelgewässer. Bei den Fangregeln wird zwischen den Arten unterschieden: Gefangene Forellen dürfen mit nach Hause genommen werden, Störe und Welse werden zurückgesetzt. Zwei im finnischen Stil eingerichtete Café-Restaurants stehen sowohl Anglern als auch Nichtanglern offen. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsinformationen.

Damit stehen unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Baugeschichte im Kanaldorf, Wandern auf einer markierten 99-Kilometer-Rundroute oder Angeln mit Cafébesuch bei De Slegge. Bei der Suche nach einer Unterkunft können Sie zunächst entscheiden, welcher dieser Aspekte Ihren Aufenthalt prägen soll.

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