Groningen zwischen Wattenmeer, Kultur und Natur
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Foto: Agnes Monkelbaan via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
An Groningens Wattenmeerküste gibt es weite Ausblicke, robuste Deiche, artenreiche Salzwiesen und eine Landschaft, die sich ständig mit den Gezeiten verändert. Bei trocken gefallenem Watt kann man auf dem Meeresboden des Wattenmeers spazieren. Für die Planung lassen sich feste Zeiten wie eine Parköffnung von natürlichen Bedingungen wie dem trocken gefallenen Watt unterscheiden.
Weitere Teilregionen in Groningen sind Bellingwedde, De Marne, Pekela, Oldambt, Grootegast, Appingedam, Bedum, Delfzijl, Eemsmond, Groningen, Haren, Hoogezand-Sappemeer, Leek, Loppersum, Marum, Menterwolde, Slochteren, Stadskanaal, Ten Boer, Veendam, Vlagtwedde, Winsum und Zuidhorn.
Kultur und Geschichte
In der Vesting Bourtange wird das historische Jahr 1742 auf authentische Weise erlebbar. Zur Festung gehört ein Verteidigungswerk, das im Auftrag von Willem van Oranje angelegt wurde. Eine interaktive AR-Tour ergänzt den Besuch. Ein großer Teil der historischen Gebäude und der Wälle ist für Rollstuhlnutzer zugänglich.
Die jahrhundertealte Fraeylemaborg in Slochteren beherbergt ein Museum und gehört zu einem Landgut mit einem einzigartigen Park, durch den Besucher spazieren können. Auch das Museum lässt sich besuchen. Der Park ist das ganze Jahr über von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet, ausgenommen an Veranstaltungstagen.
Das Museum Borg Verhildersum vermittelt die Geschichte Groningens an der Wattenmeerküste aus der Perspektive des Adels, der Bauern und der Landarbeiter. Das Openluchtmuseum Het Hoogeland zeigt anhand historischer Gebäude, von denen die meisten noch an ihrem ursprünglichen Standort stehen, einen Eindruck vom Alltagsleben um 1900.
Die Menkemaborg wurde im 14. Jahrhundert erbaut und 1927 als Museum eröffnet. Von Groningen aus ist sie mit dem Zug in Richtung Roodeschool bis zum Bahnhof Uithuizen erreichbar; von dort sind es zehn Minuten zu Fuß. Hinter dem Schathuis, dem ehemaligen Bauernhof neben der Menkemaborg, liegt ein formaler Küchengarten mit Beeten für Gemüse und Kräuter.
Natur
Im Gebiet des Nationalparks Lauwersmeer bestand früher eine offene Verbindung zur Waddenzee. Aus Angst vor Überschwemmungen wurde 1969 ein Damm gebaut, worauf sich eine neue Landschaft entwickelte. Der Nationalpark Lauwersmeer kann zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Boot erkundet werden.
Das WEC ist ein interaktives Erlebnis für Jung und Alt. In der Feldstation des WEC können Besucher selbst Daten sammeln, Experimente durchführen und Organismen untersuchen. Im WEC können Besucher außerdem Küstenvögel verfolgen.
Radfahren
Das Fahrradnetzwerk Groningen umfasst in der Provinz Hunderte Kilometer an Radwegen. Die LF Kustroute verbindet in Groningen die beiden Naturgebiete Lauwersmeer und Dollard.
Zwischen Bourtange, Fraeylemaborg und den Museen an der Wattenmeerküste liegen unterschiedliche kulturelle Zugänge: Festung, Landgut und Alltagsgeschichte. Dem stehen mit Wattenmeer, Lauwersmeer und der LF Kustroute Landschaften und Wege gegenüber, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Boot erkundet werden. So lassen sich Kultur-, Natur- und Radthemen innerhalb Groningens getrennt betrachten und miteinander vergleichen.
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