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Sint-Martens-Latem entdecken

Unterkünfte in Sint-Martens-Latem

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer Sint-Martens-Latem als Aufenthaltsort wählt, kann Kunstgeschichte, historische Bauwerke und Flusslandschaft in den Mittelpunkt stellen. Die Koutermolen und die Museen geben dem kulturellen Teil ein konkretes Gesicht; Leiemeersen und Westerplas stehen für unterschiedliche Elemente einer Flussaue. Eine Tour auf der Leie ergänzt diese Themen um eine aktive Möglichkeit. Für die Wahl Ihrer Unterkunft hilft es, zunächst zu überlegen, welche dieser Seiten Ihren Aufenthalt am meisten prägen soll.

File:Sint-Martens-Latem-Nature-Summer-2014.JPG File:Sint-Martens-Latem-Nature-Summer-2014.JPG Foto: PersianDutchNetwork via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-4.0

Flussaue, Wasserstände und historische Wege

Die Leiemeersen in Sint-Martens-Latem bewahren charakteristische Elemente einer Flussaue: den Uferwall, Beckenflächen und eine pleistozäne Sandinsel. Dünenfuß und Düne bilden ihre Begrenzung. Die verschiedenen Bezeichnungen bieten einen konkreten Zugang zum Aufbau der Landschaft und machen deutlich, dass hier mehrere unterschiedliche Formen zusammenkommen.

Die Westerplas ist ein 6,5 Hektar großes Naturgebiet mit dauerhaftem Wasser, feuchten Wiesen und Schlickflächen. Bei Hochwasser werden die Schlickflächen überflutet, bei Niedrigwasser fallen sie trocken. So wechseln sich im Gebiet dauerhaft wasserführende Bereiche und feuchte Wiesen mit Flächen ab, deren Zustand sich mit dem Wasserstand verändert. Seit der Entstehung der Westerplas wurden dort etwa 214 verschiedene Vogelarten beobachtet.

Auch die Rode Beukendreef erzählt von einer Veränderung der Landschaft. Die 1.000 Meter lange Allee führte zu einem Schlossgut. Nachdem dieses 1954 einer Parzellierung wich, blieb eine doppelte Baumreihe als Relikt erhalten. Ihre heutige Bedeutung liegt damit zugleich in der erhaltenen Allee und in der Geschichte des früheren Guts.

Ein weiteres markantes Bauwerk ist die Koutermolen auf dem Mühlenkouter östlich der Kirche. Die hölzerne Getreidewindmühle stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und ist eine Bock- oder Ständermühle mit geschlossenem Fuß. In der Oost-Vlaamse Leiestreek ist sie die einzige erhaltene Mühle dieser Art. Ihre Bauform und ihr Standort machen sie zu einem eigenen Anknüpfungspunkt, wenn Sie historische Architektur in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten.

Künstlerhäuser, Museen und Geschichte

Das Gemeentelijk Museum Gust De Smet ist das letzte Wohnhaus und Atelier des flämischen Expressionisten Gust De Smet (1877–1943). Wohn- und Arbeitsort sind hier mit einer konkreten Künstlerbiografie verbunden. Das gibt dem Museum eine andere Perspektive als eine Sammlung, die vor allem über eine kunstgeschichtliche Epoche eingeordnet wird.

Das Gemeentelijk Museum Gevaert-Minne befindet sich im ehemaligen Wohnhaus von Edgar Gevaert (1891–1965). Sein Malatelier ist an den großen Fenstern noch erkennbar. Das Museum zeigt außerdem Kunstwerke aus der großen klassischen Periode des Leiedorfs Sint-Martens-Latem. So verbindet dieser Ort die Sammlung mit der Geschichte des Hauses und einem sichtbaren Detail aus dem Atelier.

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Beim Museum Dhondt-Dhaenens steht die zeitliche Einordnung seiner Sammlung im Vordergrund: Die Werke lassen sich zwischen 1880 und 1950 einordnen. Für einen kunstgeschichtlichen Schwerpunkt ergeben sich damit unterschiedliche Zugänge – über Künstler und ihre ehemaligen Wohn- und Arbeitsräume, über die klassische Periode des Leiedorfs und über einen klar benannten Zeitraum der Sammlung.

Die Sint-Martinuskerk ergänzt diese Kunst- und Baugeschichte um einen älteren historischen Bezug. Sie wurde erstmals 1121 als Besitz der Gentse Sint-Baafsabdij erwähnt. Das Datum bezeichnet ihre erste überlieferte Erwähnung als Besitz der Abtei und setzt einen frühen zeitlichen Anker neben den späteren Künstler- und Sammlungsgeschichten.

Eine Tour auf der Leie und eine Familienaktivität

Am Tempelhof neben dem Rathaus, auf Höhe von Dorp 5 in Sint-Martens-Latem, können Sie SUP-Boards für eine Tour auf der Leie mieten. Prüfen Sie die Verfügbarkeit vor Ihrer Reise erneut. Damit lässt sich ein Aufenthalt, der sonst von Museen, Bauwerken oder Landschaft geprägt ist, um eine Aktivität auf dem Wasser ergänzen.

Für die BLOB-Familien-Schnitzeljagd ist eine Wanderkarte am Schalter des Rathauses und im Museum Gevaert-Minne erhältlich. Wenn Sie diese Aktivität einplanen, finden Sie die beiden genannten Ausgabestellen so direkt in der Planung wieder.

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