Stekene zwischen Naturwegen und Geschichte
Unterkünfte in Stekene
Stekene lässt sich über unterschiedliche Wege und Themen erkunden: durch Naturgebiete, entlang von Wasserlandschaften und mit Blick auf historische Bauwerke. Bei der Planung Ihres Aufenthalts können Sie überlegen, ob Sie eher eine bestimmte Wanderstrecke, Naturbeobachtungen oder Kulturorte in den Mittelpunkt stellen möchten.
Wanderwege und Naturgebiete
Im Stropersbos stehen beim Laarzenpad Varianten von 0,7 km und 3,8 km zur Auswahl. Die kürzere Strecke und die längere Variante unterscheiden sich klar in ihrer Länge. Außerdem gibt es dort eine angepasste, etwa 2 km lange Route für Menschen mit und ohne Rollstuhl.
Ein anderes Naturgebiet ist die Fondatie van Boudelo: Das Reservat umfasst mehr als 100 Hektar, und die 9,2 km lange Fondatie-van-Boudelo-Wanderroute führt in diese Landschaft hinein. Het Steengelaag verbindet industrielle Archäologie mit Natur und liegt nahe dem Zentrum von Stekene. Zum geschützten Gebiet gehören feuchter Bruchwald, eine Wiese und drei Gewässer.
Beiderseits der Stekense Vaart liegt ein Ruhegebiet mit einem 5 km langen Ruhepfad. Ausblicke und Lebensräume für seltene Vögel und Insekten prägen diese Strecke. Wer mit dem Mountainbike unterwegs sein möchte, findet eine vollständig ausgeschilderte Route durch Stekene, die drei Schleifen umfasst.
Die Sinneswanderung Stekene Steengoed richtet sich an Kinder und dauert 1,5 bis 2 Stunden. Für ihre Verfügbarkeit ist eine Buchung im Voraus erforderlich. Als weitere, kürzere Gehoption bietet der Laarzenpad mit seiner 0,7-km-Variante einen deutlichen Kontrast zu den längeren Wanderstrecken in der Fondatie van Boudelo und am Ruhepfad.
Bauwerke, Geschichte und Kulturerbe
Das Gemeindehaus von Stekene ist ein neugotisches Rathaus mit Belfriedturm und Glockenspiel und mehr als 125 Jahre alt. Auch die Bedmarlinie verweist auf Geschichte: Sie wurde in ihrem ursprünglichen Zustand und ihrer ursprünglichen Breite wiederhergestellt; der Verteidigungswall wurde 1701 angelegt.
Die Stekense Vaart wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts gegraben und verband Gent mit dem niederländischen Hulst. Eine weitere historische Spur ist der Beeweg OLV van de Zeven Weeën, ein Andachtsweg mit sieben Kapellen aus dem Jahr 1872, über den die Boudeloroute verläuft. Die Boudelohoeve ist ein Klosterhof, der aus Trümmern der ehemaligen Boudelo-Abtei errichtet wurde. Das Wohnhaus stammt aus dem Jahr 1660 und besitzt kunsthistorische Bedeutung.
Der Kern der Pfarrkirche Heilig Kruis ist eine Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Heilig-Kruiskerk in Stekene ist täglich von 10 bis 17 Uhr frei zugänglich; prüfen Sie die Öffnungsinformationen vor Ihrer Reise, da sich Zugangsregelungen ändern können. Die Pfarrkirche Onze-Lieve-Vrouw wurde 1853 nach einem Entwurf des Architekten J. De Somme-Servais erbaut.
Im alten Bahnhofsgebäude von Stekene zeigt das Museum und Dokumentationszentrum Heemkundige Kring D’Euzie Ausstellungen zu verschiedenen Themen des Stekener Erbes. An der Grot O.L.V. van de Fietsers findet jedes Jahr eine große Fahrradsegnung statt, an der Hunderte Radtouristen teilnehmen. Das zugehörige Radfahrmuseum zeigt etwa 500 signierte Radtrikots. Das Kunstwerk „De Kus“ von Nand Huyghe steht an der Landesgrenze und symbolisiert die Verbundenheit zwischen Terneuzen und Stekene. Auch De Witte Bergen ist für Spaziergänger frei zugänglich; prüfen Sie vor dem Besuch die Zugangsregeln, da sich die Bestimmungen ändern können.
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