Pogum am Dollart
Unterkünfte in Pogum
Am Übergang vom westlichen Emsuferwall zum Dollart zeigt sich Pogum als Ort mit engem Bezug zur Wasserlandschaft. Zum Ortsbild gehört noch ein kleiner Muhdehafen. Dazu kommen das Wymeerer Sieltief, der Blick über die Meeresbucht Dollart und eine Dorfgeschichte, die bis in das 18. Jahrhundert und noch weiter zurückreicht. Wer eine Unterkunft in Pogum sucht, findet damit einen Ausgangspunkt, bei dem Wasser, regionale Kultur und Ausflüge die Orientierung bestimmen.
Wasser, Angeln und der Blick über den Dollart
Das Wymeerer Sieltief ist ein Angelgewässerabschnitt zwischen der Schafwegbrücke in Pogum und dem Siel Dyksterhusen. Mit etwas Glück können Sie dort Aal, Hecht, Karpfen, Zander, Weißfisch, Schleie oder Scholle fangen. Die Angelgewässer am Wymeerer Sieltief sind grundsätzlich jederzeit erreichbar; dabei gelten die gesetzlichen Schonzeiten.
Die Benennung der beiden Endpunkte macht den Abschnitt räumlich klar: Die Schafwegbrücke liegt in Pogum, das andere Ende am Siel Dyksterhusen. Der Gewässerabschnitt ist damit nicht nur über die Fischarten, sondern auch über zwei feste Ortsbezüge beschrieben.
Angelerlaubniskarten für das Wymeerer Sieltief erhalten Sie in der Tourist-Information Ditzum, Sielstr. 13, gegen Vorlage eines Sportfischereischeins. Für die Planung eines Angeltages ist dieser konkrete Ausgabepunkt ebenso wichtig wie der Hinweis auf die Schonzeiten. In der näheren Umgebung bietet außerdem die ehemalige Bohrinsel bei Dyksterhusen einen schönen Blick über die Meeresbucht Dollart.
Dorfgeschichte und besondere Veranstaltungen
Die evangelisch-lutherische Saalkirche von Pogum stammt aus dem Jahr 1776. In ihr befindet sich eine 1758/59 von Johann Adam Berner erbaute Orgel. Außerdem bewahrt die Kirche Grabplatten aus dem 11. Jahrhundert, die als die ältesten Ostfrieslands gelten. Damit lässt sich in Pogum nicht nur die Landschaft am Dollart, sondern auch ein besonderes Stück ostfriesischer Geschichte entdecken.
An der Kirche treffen dadurch mehrere historische Ebenen zusammen. Der Bau von 1776, die Orgel von 1758/59 und die Grabplatten aus dem 11. Jahrhundert verweisen jeweils auf unterschiedliche Zeiten, die im selben Kirchenraum überliefert sind.
Das mit Pogum verbundene Kreierrennen wurde früher im Sommer regelmäßig veranstaltet und zog am Dollart bis zu 1.000 Zuschauer an. Als weiterer Treffpunkt kann das Dörphus Pogum von Einzelpersonen oder Gruppen gemietet werden. Geöffnet ist es bei besonderen Veranstaltungen wie einer Maifeier, an Silvester und bei einem Badewannenrennen. Diese Hinweise beschreiben einen Ort, an dem gemeinschaftliche Veranstaltungen neben Kirche und Wasserlandschaft ihren eigenen Platz haben.
Rastplätze und Radfahren im regionalen Umfeld
Die Rastplätze am Schöpfwerk Pogum bieten mehrere Einzelbänke, Tisch-Bank-Kombinationen und eine Rasthütte. Im weiteren regionalen Umfeld von Pogum verläuft die Internationale Dollard Route als etwa 300 Kilometer langer Radwander-Rundkurs durch die niedersächsischen Landkreise Leer und Emsland sowie durch die niederländische Provinz Groningen. Die ungefähre Streckenlänge und der grenzüberschreitende Verlauf geben Ihnen eine erste Orientierung, wenn Sie Pogum in eine regionale Radtour einordnen möchten.
Der Rundkurs bleibt dabei regional und grenzüberschreitend zugleich: Sein Verlauf verbindet die niedersächsischen Landkreise Leer und Emsland mit der niederländischen Provinz Groningen.
Für Ihre weitere Suche finden Sie auch Hatzum, Critzum und Ditzum.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jemgum.