Süderschwei zwischen Marsch, Moor und regionaler Geschichte
Unterkünfte in Süderschwei
Zwischen Marschlandschaft, regionaler Geschichte und geschützter Natur zeigt Süderschwei eine besondere Seite der Nordsee-Region. Der Ort liegt an einer markanten naturräumlichen Grenzlinie zur Marsch. Die markante Marschgrenze und die Moorgebiete eröffnen unterschiedliche Naturthemen in Süderschwei.
Marschgrenze, Moor und geschützte Natur
Die Lage an der Marsch ist ein wesentlicher Teil des Charakters von Süderschwei. Hinzu kommen die Moorgebiete des Ortes, die zwischen 1787 und 1807 zur landwirtschaftlichen Nutzung erschlossen und vergeben wurden. Die Vergangenheit der Moorgebiete lässt sich dabei nicht von der Landschaft trennen, sondern gehört zu dem Bild, das Süderschwei bis heute vermittelt. Die Moorgebiete verbinden somit eine Landschaftsform mit einem historischen Nutzungszusammenhang.
Die Strohauser Plate ist ein Teilgebiet des Naturschutzgebiets „Strohauser Vorländer und Plate“. Das Schutzgebiet darf nur im Rahmen geführter Exkursionen betreten werden. Für die Planung eines solchen Naturbesuchs ist die geführte Exkursion der maßgebliche Rahmen.
Inseln, Anhöhen und eine Burg im regionalen Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld von Süderschwei liegen Harrier Sand und Langlütjen I. Beide sind Inseln. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld befinden sich Winterberg und Galgenberg, die beide Anhöhen sind. Die Alte Burg ist dort eine Burg. Kulturinteressierte können die Alte Burg als eigenständigen historischen Bezug im weiteren regionalen Umfeld von Süderschwei einplanen. Moorgebiete und Arche-Hof gehören zu Süderschwei selbst; Alte Burg, Harrier Sand, Langlütjen I, Winterberg und Galgenberg befinden sich dagegen im weiteren regionalen Umfeld.
Kirche, Arche-Hof und Radwegenetz
Ein konkreter kulturgeschichtlicher Bezug liegt im nahe gelegenen Schwei. Die St.-Secundus-Kirche wurde dort von 1615 bis 1617 errichtet und 1619 geweiht. In Süderschwei selbst werden auf dem Arche-Hof der Familie Thoelen vom Aussterben bedrohte Haustierrassen nachgezüchtet. Beide Orte setzen unterschiedliche Akzente: Die Kirche steht für Baugeschichte, der Arche-Hof für den Erhalt bedrohter Haustierrassen. Kulturinteressierte können die Kirche und den Arche-Hof als getrennte regionale Bezugspunkte einplanen. Die Baugeschichte der Kirche reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück, während die landwirtschaftliche Erschließung der Moorgebiete zwischen 1787 und 1807 in das späte 18. und frühe 19. Jahrhundert fällt.
Für aktive Tage ist außerdem das Radwegenetz der Gemeinde Stadland relevant. Die Gemeinde wird von einem weitläufigen und gut ausgeschilderten Radwegenetz mit der Deutschen Sielroute, dem Weserradweg und dem Nordseeküstenradweg durchzogen. Die drei Routen können für die persönliche Tagesplanung getrennt berücksichtigt werden. Die gute Ausschilderung erleichtert Radinteressierten die Orientierung im Netz mit seinen drei Routen.
Buslinie 430 in Süderschwei
Süderschwei gehört zu den Haltestellen der Buslinie 430. Die Haltestelle bildet damit einen konkreten Anreisebezug für Süderschwei selbst.
Wenn Sie neben Süderschwei weitere Orte derselben übergeordneten Region betrachten möchten, finden Sie hier Seefeld und Kötermoor.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stadland.