Sint Philipsland: Gezeiten, Vogelrouten und Naturerlebnisse

Die wechselnde Küstenlandschaft von Sint Philipsland wird dort besonders greifbar, wo Gezeiten, Schlickflächen und Salzwiesen aufeinandertreffen. In Slikken van de Heen bilden ehemalige Sandplaten, Schlickflächen und Salzwiesen ein dynamisches Naturgebiet mit bewaldeten und offenen Bereichen. Der Abschluss des Philipsdamms im Jahr 1987 ließ die Gebiete trockenfallen und aussüßen. Viele Vogelarten brüten hier, darunter Rohrweihe, Schwarzkehlchen, Baumpieper, Fischadler und Seeadler.

Wege durch Slikken van de Heen

Am Parkplatz an der Campweg beginnen zwei unterschiedlich lange Wege: die Torenroute mit 3,7 Kilometern und die Verrekijkerroute mit 2,5 Kilometern. Die Differenz von 1,2 Kilometern macht beide Angebote als unterschiedlich lange Spaziergänge direkt vergleichbar; die Wahl kann sich dadurch am verfügbaren Zeitrahmen orientieren. Dadurch können Sie die Weglängen miteinander vergleichen und den Spaziergang passend zum eigenen Tagesplan auswählen. Die Vogelwelt bleibt dabei ein wichtiger Teil des Landschaftserlebnisses, denn die offenen Flächen, Schilfbereiche und bewaldeten Abschnitte schaffen wechselnde Eindrücke entlang der Wege.

Vogelroute mit Blick über die Krabbenkreek

Die Vogelroute Sint Philipsland ist eine 19 Kilometer lange Radtour, die kulturhistorische und natürliche Sehenswürdigkeiten miteinander verbindet. Die 19 Kilometer geben dem Ausflug einen klaren Radfahr-Schwerpunkt; wer Pausen einplant, kann die natürlichen und kulturhistorischen Themen im eigenen Rhythmus aufnehmen. Entlang der Strecke begegnen Besuchern vielfältige Vegetation, kulturhistorische Elemente sowie fressende und brütende Vögel. Am Knotenpunkt 97 können Radfahrer den Deich hinaufgehen und den Blick über die Krabbenkreek genießen. Bei Niedrigwasser suchen dort Hunderte Vögel auf dem Schlick nach Nahrung. Die Route verbindet damit Bewegung, Landschaftsbeobachtung und regionale Geschichte in einem gemeinsamen Ausflug.

Eendenkooi: Natur und niederländisches Kulturerbe

Die Eendenkooi Sint Philipsland ist ein vogelreicher Ort mit Wildentenarten wie Stockente, Krickente, Pfeifente, Tafelente, Schnatterente, Löffelente und Brandgans. Im Schilf brüten unter anderem Zwergtaucher, Sumpfrohrsänger und Rohrweihe. Zugleich ist die Eendenkooi ein Ort des niederländischen Kulturerbes, an dem ein altes holländisches Entenfanghandwerk fortgeführt wird. Ein Besuch ist während der Öffnungsperiode nach vorheriger Kontaktaufnahme mit dem Kooiker möglich.

Spuren von Geschichte und Landschaft

Die Parelroute „Beweging“ stellt Sint Philipsland anhand des Wechsels der Gezeiten, der sich drehenden Flügel der alten Mühle, der früheren Straßenbahn und des örtlichen Sports vor. Im weiteren regionalen Umfeld von Sint Philipsland befinden sich außerdem die Festungen Fort Hendrik, Fort de Roovere und Fort Sabina sowie das Schloss Markiezenhof. Zum weiteren regionalen Umfeld zählen auch die Inseln Goeree Overflakkee, Tiengemeten, Schouwen-Duiveland und Veermansplaat.

Unterkunft passend zum Reiseplan wählen

Wenn Sie ein Hotel oder eine andere Unterkunft in Sint Philipsland suchen, können Sie zunächst den gewünschten Schwerpunkt festlegen: Spaziergänge an der Campweg, Vogelbeobachtung an den Routen, Gezeitenlandschaft oder kulturhistorische Entdeckungen.

Zur weiteren Orientierung können Sie auch Sint Maartensdijk, Stavenisse, Tholen, Sint-Annaland, Poortvliet und Scherpenisse entdecken.

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