Balje: Hotels und Unterkünfte

File:Balje -Schoepfwerk an der Oste- 2007 by-RaBoe.jpg File:Balje -Schoepfwerk an der Oste- 2007 by-RaBoe.jpg Foto: Ra Boe via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5

Balje liegt im weiteren Kehdinger Gebiet zwischen Oste und Elbe, an Abschnitt A des Elberadwegs mit maritimem Charakter. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Stade im Bundesland Niedersachsen. Geprägt wird das Landschaftsbild vom Elbdeich, von Marschland und den besonderen Räumen an der Elbmündung.

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Natur

Das Natureum Niederelbe wurde 1990 als Naturkundemuseum an der Mündung der Oste in Balje errichtet. Es steht auf einer künstlichen Halbinsel innerhalb eines Naturschutzgebiets. Aus dem Naturkundemuseum mit einer Vogelbeobachtungsstation entwickelte sich ein Erlebnispark.

Zum Natureum-Komplex gehören das Küstenmuseum, der KüstenZoo und der Elbe-Küstenpark nahe der Elbmündung. Die Ausstellungen behandeln die Landschaften von Marsch, Moor, Geest und Watt ebenso wie globalen Handel, Sturmfluten und Küstenschutz. Im Park gibt es Vogelbeobachtungsstationen; in der näheren Umgebung sammeln sich im Frühjahr und Herbst Tausende Zugvögel.

Nördlich des Natureums liegt beim Baljer Leuchtturm ein geschütztes Gebiet. Dort rasten im Herbst Zehntausende Zugvögel. Zum Natureum Niederelbe gehört außerdem eine Radler-Raststation mit Lademöglichkeit für herausnehmbare E-Bike-Akkus. Wer mit dem Zug anreist, kann das Natureum von Cadenberge oder Otterndorf aus erreichen; die Fahrradmitnahme im Zug ist möglich.

Landschaft und Lage

Zur Deichlandschaft Baljes gehören der Hörner Außendeich an der Mündung der Oste und der Baljer Außendeich. Das weitere Kehdinger Land ist ein Marsch- und Moorgebiet, das teilweise unter dem Meeresspiegel liegt. In Balje nehmen Ackerflächen, Marschwiesen und Obstplantagen einen großen Teil der landwirtschaftlich geprägten Landschaft ein.

Kultur und Geschichte

Die St.-Marien-Kirche wurde 1938 als Backsteinkirche auf dem Standort einer mittelalterlichen Kirche errichtet, die erstmals im frühen 14. Jahrhundert erwähnt wurde. Op de Horn in Hörne ist ein Dorfensemble im mittelalterlichen Stil mit acht Gebäuden und einem historischen Garten.

Der alte Baljer Leuchtturm wurde 1903 erbaut und am 1. Februar 1904 in Dienst gestellt. Er ist 16 Meter hoch und bietet einen weiten Blick über die Elbmündung. Das moderne Baljer Oberfeuer wurde 1980 in Betrieb genommen und ist 56,2 Meter hoch.

Balje hat historische Verbindungen zum ehemaligen Fürsterzbistum Bremen und zum späteren Herzogtum Bremen. Das Gebiet wurde 1823 Teil der Stade Region.

Weitere Orte: Krummendeich, Hollern-Twielenfleth, Harsefeld, Fredenbeck, Neuenkirchen, Großenwörden, Oldendorf, Estorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stade.

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