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Oosterzele entdecken: Mühlen, Bunkerwege und Landschaft

Unterkünfte in Oosterzele

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft zwischen Schelde und Dender

Oosterzele liegt im flachen Zwischenstromland zwischen Schelde und Dender, doch das Relief ist ausgeprägt wellig und bewegt sich zwischen 19 und 63 Metern Höhe. Am höchsten Punkt des Kapelwegs reicht der Blick über umliegende Felder und Weiler bis zur Guillotinemolen. Der Weg führt vom Weiler Berg zur Liebfrauenkapelle mit Kapellenlinde; Kapelle und Linde markieren einen Kreuzungspunkt in Issegem. Wenn Sie Landschaft und Kulturerbe auf einem Weg zusammen betrachten möchten, bietet der Kapelweg dafür einen konkreten Bezug.

File:Landskouter (pastorie) - Oosterzele - Belgium.jpg File:Landskouter (pastorie) - Oosterzele - Belgium.jpg Foto: Spotter2 via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Mühlen und ihre Geschichte

Mehrere Mühlen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte zur Baugeschichte. Die steinerne Klepmolen und die steinerne Guillotinemolen sind denkmalgeschützt. Die Klepmolen ist eine Getreidewindmühle des Typs Bovenkruier. Sie wurde 1889 als Ersatz für eine hölzerne Bockwindmühle errichtet, die 1792 erbaut und später durch einen Brand zerstört wurde. So unterscheidet sich die Geschichte des heutigen Baus von der seines Vorgängers. Auch die Wassermühle Hof ter Loo ist ein geschütztes Denkmal. Zum Denkmal gehören das Wasserrad, das Schleusenwerk und die Mühlenausstattung. Die Windekemolen ist gemessen an der horizontalen Querschnittsfläche die größte noch bestehende Ständerwindmühle in Ostflandern.

Die Molenroute in Oosterzele führt an einer Wassermühle und drei Windmühlen vorbei. Von den Windmühlen drehen sich die Klepmolen und die Windekemolen noch regelmäßig. Da sich Betriebsweisen ändern können, prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob die Mühlen drehen.

Bunker und Militärgeschichte

Auf dem Betsberg sind noch etwa zehn Bunker aus den 1930er-Jahren zu finden; sie gehörten zu einem Widerstandsnest aus insgesamt 22 Bunkern. Die ungefähr zehn Bunker auf dem Betsberg bilden also einen Teil des größeren Bestands. Der 13 Kilometer lange Bunkerwanderweg führt über offizielle Fußwege an den Bunkern des Brückenkopfs Gent in Oosterzele vorbei. Damit können Sie einen Besuch rund um ein klar umrissenes Thema planen: Der Weg widmet sich der Militärgeschichte, während die Molenroute Bau- und Technikgeschichte in den Blick nimmt.

Architektur und Naturstein

Die Sint-Martinus-Kirche in Balegem ist eine dreischiffige neoklassizistische Kirche. Ihr Turm steht an der Westseite statt an der Ostseite. Das Museum von Gijzenzele befindet sich in einem Klassenraum der alten „mannekesschool“ und damit in einem Raum des früheren Schulgebäudes.

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Der Balegemse Naturstein wird seit der Römerzeit abgebaut und seit dem Mittelalter in der Architektur verwendet. Die Zeitangaben unterscheiden zwei Stationen seiner Geschichte: den Abbau seit der Römerzeit und die architektonische Verwendung seit dem Mittelalter. Bei einem Besuch des Sandsteinbruchs können Sie den Abbauprozess kennenlernen.

Die Wege setzen unterschiedliche Akzente: Der Kapelweg verbindet den Blick auf Felder und Weiler mit Kapelle und Linde; die Molenroute führt an vier Mühlen vorbei; der Bunkerwanderweg verbindet Militärgeschichte mit einer Strecke von 13 Kilometern. So können Sie entscheiden, ob Landschaft, Mühlen oder Bunker den Schwerpunkt Ihrer Erkundung bilden sollen.

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