Hamme entdecken
Unterkünfte in Hamme
Hamme bietet verschiedene Zugänge zu Natur und Kulturerbe: Wanderwege durch offene Deichlandschaft, eine Radroute mit vielen benannten Orten und Bauwerke mit eigenen Geschichten. Für Ihren Aufenthalt können Sie überlegen, ob Sie den Schwerpunkt auf Bewegung, Flussnatur oder kulturelle Entdeckungen legen möchten.
Zu Fuß oder mit dem Rad durch Hamme
Die Den-Bunt-Wanderroute beginnt an der Mirabrug und führt über Driegoten bis zur Binnenbunt. Breite Deiche und offene Landschaft mit weiten Ausblicken prägen den Weg. Die Wuitensroute ist dagegen eine Radroute entlang der Schelde- und Durmedeiche. Sie führt außerdem an der Oude Durme, Zogge, Sint-Anna, dem Dorfplatz von Moerzeke, De Kille und De Bunt vorbei. Der Unterschied ist konkret: Die Den-Bunt-Route ist eine Wanderung bis zur Binnenbunt; die Wuitensroute führt mit dem Rad an mehreren benannten Orten und Landschaftspunkten entlang. So können Sie die Art der Tour danach auswählen, ob Sie zu Fuß durch offene Landschaft gehen oder mit dem Rad eine Reihe unterschiedlicher Stationen ansteuern möchten.
Gezeiten und Flussnatur
De Bunt ist ein von den Gezeiten beeinflusstes Naturgebiet in Hamme. Wasservögel, Schlickflächen und Schilffelder prägen seinen Charakter. Auch die Durme steht unter Gezeiteneinfluss und gehört zur Süßwasser-Gezeitenzone; die Wuitensroute verläuft entlang der Durmedeiche. Im Naturgebiet Lippenbroek am Scheldeufer liegt ein weiterer Schwerpunkt: Das zehn Hektar große Gebiet besteht seit 2006, und über ein spezielles Schleusensystem findet dort täglich ein kleiner Austausch von Scheldewasser statt. Wer sich für Flusslandschaften interessiert, findet in Hamme damit unterschiedliche Naturthemen – von Gezeiten und Lebensräumen bis zum geregelten Wasserwechsel.
Filmgeschichte und geschütztes Kulturerbe
Die Mirabrug verbindet Filmgeschichte mit ihrer eigenen Denkmalschutzgeschichte. Fons Rademaekers nutzte die Brücke als Drehort für den Film „Mira of de teleurgang van de waterhoek“; seit 1971 ist sie nach diesem Film benannt. Als Denkmal geschützt ist sie seit dem 21. August 1991. Der Filmbezug und der spätere Schutzstatus sind zwei unterschiedliche Stationen ihrer Geschichte.
De Grote Napoleon bietet einen anderen Zugang zum Kulturerbe. Die steinerne Getreide- und Ölmühle stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und ist eine Holländerwindmühle beziehungsweise Bergholländerwindmühle. Sie ist das einzige noch vollständig erhaltene Exemplar der 22 Windmühlen, die einst in Hamme standen. Zur Kulturerbestätte gehören ein Bäckereimuseum, eine Teestube und eine handwerkliche Bäckerei, in der Besucher auch einige regionale Produkte probieren können. Auch die Decanale kerk Sint-Pietersbanden ist als Denkmal geschützt, und zwar seit dem 12. April 1974. Die Kapel Tweebruggen am Tweebruggenplein steht seit dem 19. August 1980 unter Schutz.
Traditionen und literarische Wege
Zu den jährlichen Traditionen gehören die Wuitenfeesten mit einem satirischen Umzug und Prunkwagen durch die Straßen von Hamme. Bei den ebenfalls jährlich stattfindenden Wuitensmarsen erkunden Hunderte Wanderer die Gemeinde und die umliegende Natur auf verschiedenen Routen. Eine weitere Art, die Umgebung zu Fuß zu entdecken, ist die begleitete De-Pillecyn-Wanderung: Sie folgt dem Roman „Mensen achter de dijk“ und umfasst 13 Texttafeln mit Auszügen aus dem Buch. Umzug, gemeinschaftliches Wandern und literarisch begleiteter Spaziergang setzen jeweils einen eigenen Schwerpunkt. Wenn Sie Ihre Reise um die Wuitenfeesten oder Wuitensmarsen planen, empfiehlt sich ein Blick auf die Veranstaltungstermine.
Bei der Wahl einer Unterkunft in Hamme kann es helfen, zunächst Ihren Schwerpunkt festzulegen: Wanderung, Radroute, Naturthemen oder Kulturerbe. So können Sie die Reise nach den Erlebnissen ausrichten, die Sie besonders interessieren.
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