Ein Familientag im LEGOLAND® Billund

Ein Familientag im LEGOLAND® Billund (Foto: Familie Eckert) Ein Familientag im LEGOLAND® Billund (Foto: Familie Eckert)

Den Besuchs-Tag im LEGOLAND® Billund suchten wir mit Bedacht aus: Anfang Mai 2008 bekam der Sommer schon Konturen, das Wetter war sonnig, es war kein Wochenende, also nach unseren Erfahrungen als Freizeitparkbesucher ideale Bedingungen. Um es vorweg zu nehmen, wir wurden nicht enttäuscht.

Unsere beiden elfjährigen Jungen waren - genau wie wir Eltern - mit Legosteinen aufgewachsen, und die Vorfreude auf den Besuch in diesem legendären Freizeitpark im Zentrum der dänischen Halbinsel Jütland, nur knapp 300 Kilometer nördlich von Hamburg, war groß.

Ein Familientag im LEGOLAND® Billund (Foto: Familie Eckert)Die Besucher werden im Eingangsbereich vom Miniland empfangen, dem Ursprung und Kern des LEGOLAND® Billund. Allein diese Fläche bietet „Beschäftigung“ für Stunden. Ob Eisenbahnanlage, Hafen oder verschiedene Landschaften - meist nach authentischen Vorbildern erbaut, voll beweglich und funktionsfähig - das Auge konnte sich nicht sattsehen. Und alle Modelle sind aus Original-Legosteinen gestaltet.

Ein Familientag im LEGOLAND® Billund (Fotos: Familie Eckert)Überhaupt ist es diese Allgegenwart der Legosteine, die diesen Freizeitpark charakterisiert. Zahlreiche Figuren, die funktional in die Attraktionen eingebunden sind, bestehen aus Legosteinen. Ob Achterbahnwagen oder Schiffe: wo es irgend möglich ist, finden sich die Legosteine oder zumindest deren typische Noppen als Gestaltungselement wieder. Einige von ihnen stehen auch separat inmitten des Geländes.

Aus 1,5 Millionen Steinen besteht zum Beispiel die Figur des Indianerhäuptlings Sitting Bull, ebenso sind das Weiße Haus oder die Akropolis zu bestaunen. Auch moderne Trends werden berücksichtigt. Der Power Builder Roboter in der Lego®City assoziiert die Programmierungsmöglichkeiten des „echten“ Lego®-Roboters Mindstorm.

Nach unseren Beobachtungen ist das LEGOLAND® Billund hauptsächlich für Eltern mit Kindern bis zu etwa zwölf Jahren konzipiert und strebt nicht nach spektakulären Rekorden. Unsere Kinder fanden genügend Gelegenheit zur Selbstbetätigung: beim Feuerlöschen, das als Gesamt-Familienerlebnis für Spaß und Ehrgeiz sorgte, ebenso beim Goldwaschen, auf dem Verkehrspark und mit den Wasserkanonen des Piratenschiffs, während sie als „X-treme Racers“ ihr Durchhaltevermögen auf der Achterbahn unter Beweis stellen konnten.

Das LEGOLAND® Billund ist nicht nur durch seinen Verzicht auf Shows für Wagemutige konsequent familienfreundlich. Allein der kompakt angelegte Park mit unmittelbar aneinander angrenzenden Attraktionen spart viel Zeit und Wege. Ausreichend Sitzmöglichkeiten kommen den Bedürfnissen der Familien entgegen, die hier auch Mitgebrachtes zum Picknick verzehren können.

Aktionsreiche Attraktionen wechseln sich mit ruhigeren Bereichen ab. Eine Besonderheit ist der „Quick-Pass“, mit dem ohne Zusatzkosten der vorrangige und damit Wartezeit vermeidende Zutritt zu zahlreichen Attraktionen in einer festgelegten Zeitspanne bestellt werden kann – vor Ort im Park oder sogar vor Anreise im Internet.

Ein Familientag im LEGOLAND® Billund (Fotos: Familie Eckert)Querverbindungen zu anderen Freizeitparks zieht das „Atlantis“, eine Unterwasserwelt, die erst 2007 in Zusammenarbeit mit „Sea Life“ errichtet wurde.

Am Ende des erlebnisreichen Tages im LEGOLAND® Billund stellten wir alle übereinstimmend fest: Auch an einem zweiten Besuchstag würden wir nicht von langer Weile geplagt.


Text und Fotos: Familie Eckert

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