Mit den Nationalpark-Rangern das Wattenmeer entdecken

Mit dem Nationalpark-Ranger im wattenmeer (Foto: Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz / Nationalparkverwaltung)
Mit dem Nationalpark-Ranger im wattenmeer (Foto: Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz / Nationalparkverwaltung)

Das Wattenmeer an der schleswig-holsteinischen und niedersächsischen Nordseeküste, den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer an der Elbmündung rund um die Insel Neuwerk nicht zu vergessen, ist ein auf der Welt einmaliges Biotop, das auch im Nordsee-Urlaub zu Entdeckungen und Lernen über das Meer und seine Bewohner einlädt.

(Tönning) Die Nationalpark-Ranger starten in die neue Saison. Bis Ende Oktober 2008 bieten sie rund 400 Veranstaltungen an, vor allem Schifffahrten in den Nationalpark Wattenmeer. Halligtörns nach Hooge, Gröde und Nordstrandischmoor gehören genauso dazu wie Fahrten mit Seetierfang und Seehundbeobachtung. In Simonsberg und auf der Hamburger Hallig stehen Wattführungen auf dem Programm, in St. Peter-Ording Strandführungen.

Die 18 Nationalpark-Ranger haben mit der Gründung des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein eine neue Arbeitsgrundlage erhalten. Sie gehören jetzt zum Nationalparkdienst. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind jedoch geblieben. Sie betreuen das Nationalparkgebiet auf einer Küstenlänge von über 400 Kilometern von der dänischen Grenze bis zur Elbe. Sie informieren die Gäste, bieten Führungen an, geben Tipps über Naturschönheiten und beantworten vor Ort gern Fragen. Sie arbeiten mit allen am Nationalpark Interessierten zusammen und machen praktische Naturschutzarbeit. Außerdem sind sie am trilateralen Wattenmeermonitoring beteiligt, das heißt, sie zählen regelmäßig Rastvögel, erfassen Brutvögel und kontrollieren den Spülsaum.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon: 04861 / 96 200 oder auf www.nationalparkverwaltung-veranstaltungen.de.

Text und Foto: Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz / Nationalparkverwaltung

Datum: 09.09.2008

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