Radwandern an der Unterelbe sehr beliebt

Radwandern an der Unterelbe sehr beliebt
Radwandern an der Unterelbe sehr beliebt

Die Urlaubsregion rund um Glückstadt, Brunsbüttel und Wedel an der Unterelbe ist für Fahrrad-Touren besonders geeignet. Dass Hamburger und Nordsee-Urlauber die weite Landschaft mit den unzähligen Radwander-Routen auch gern nutzen, bewies jetzt eine Befragung unter den Tagesgästen der Region.

(Haseldorf / Unterelbe) Seit fast zwei Jahren arbeitet Unterelbe Tourismus e.V. mit der Hotelfachschule Hamburg zusammen. Was zunächst damit begann, dass sich die Hotelfachschüler im Rahmen einer Exkursion im Elbmarschenhaus über die touristische Arbeit entlang der Unterelbe und im Holsteiner Auenland informierten, mündete im Herbst 2008 in eine groß angelegte Radlerbefragung in der Region.

Insgesamt 241 Interviews haben die Schüler an den Standorten Wedel, Glückstadt und Brunsbüttel geführt und dabei bemerkenswerte Ergebnisse herausgefunden:

- Über 80 % der Befragten unternahmen eine Tages- oder Halbtagestour, am Standort Wedel speziell waren es sogar über 90 %, die zu großen Teilen aus Hamburg stammten.
- Da die meisten Radler aus der Region kommen, ist das Fahrrad natürlich auch das wichtigste Anreisemittel. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Bahn vor dem PKW auf Platz zwei liegt, sofern ein guter Bahnanschluss vor Ort sichergestellt ist (Wedel, Glückstadt).
- Hauptmotivation zum Radfahren sind die Landschaft und die Bewegung.
- Immerhin gut 30 % kehren während der Radtour in ein Café ein, knapp 20 % wählen ein Restaurant.
- Die Broschüren von Unterelbe Tourismus spielen zwar beim Erstkontakt eine eher geringe Rolle (etwa 5 %), sind vielen Radfahrern aus der Region jedoch bekannt. So kennen mehr als 20 % der Befragten die Ausflugtörns und fast 40 % die Karte Radfahren mit Sahnehäubchen.
- Die Zufriedenheitswerte, etwa mit dem Informationsmaterial, dem gastronomischen Angebot oder den Radwegen sind insgesamt positiv. Lediglich das kulturelle Angebot wurde etwas schlechter bewertet, was z.T. jedoch auf Unkenntnis der Befragten zurückzuführen war.
- GPS-Nutzung ist für Radfahrer weiterhin ein Nischenprodukt.
- Die meisten Rad fahrenden Gäste sind zwischen 46 und 65 Jahre alt.

Insgesamt kann sich der Verein Unterelbe Tourismus e.V. in seiner bisherigen Vermarktungsstrategie bestärkt fühlen. „Wir setzen vor allem auf Tagesgäste, die wir für unsere Region begeistern wollen. Das Fahrrad spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle und ist bestens geeignet, die Landschaft zu genießen,“ meint Marketingleiter Max Triphaus. Dass die Cafés von etwa 30 % der Radfahrer angesteuert werden, freut ihn insbesondere: „Das zeigt, dass wir mit dem Produkt „Radfahren mit Sahnehäubchen“ den Nerv der Radfahrer getroffen haben.“

Text: Unterelbe Tourismus e.V.

Ferienhaus Elbe

Datum: 01.04.2009

Kommentar (0)

Keine Kommentare

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Endlich wieder an die Dänische Nordsee
Die lange und abwechslungsreiche Nordseeküste Dänemarks reicht von Kap Skagen im Norden bis zur Insel Rømø im Süden. Sie ist sehr vielgestaltig und seit Jahren bei deutschen Urlaubern beliebt. Das alles ist ab 15. Juni wieder möglich.
Wattführungen sind wieder möglich
Es gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Nordseeurlaubs. Der Gang durch das Watt ist zunächst eine Mischung aus Abschreckung und Anziehung. Wer dann jedoch einige Meter, natürlich barfuß, durch den „Matsch“ gelaufen ist, wird sich vollständig den Informationen des Wattführers widmen, der zahlreiche unbekannte Fakten zu dieser einzigartige Naturerscheinung mitzuteilen hat.
Multimar-Wattforum wieder geöffnet
Nach zweimonatiger Schließung hat das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum am 13. Mai wieder seine Türen geöffnet – allerdings mit Einschränkungen und Regeln für die Besucherinnen und Besucher.