Wattenmeer bald Weltnaturerbe der UNESCO?

Wattenmeer bald Weltnaturerbe der UNESCO?
Wattenmeer bald Weltnaturerbe der UNESCO?

Die Dachmarke „Nationale Naturlandschaften“, die Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks in Deutschland unter sich vereint, feierte kürzlich ihr zweijähriges Bestehen. Besondere Zugkraft hat der Dachmarke jedoch der Bundestagsbeschluss vom März dieses Jahres verliehen. Die Bundesregierung ist aufgefordert, dieses länderübergreifende Projekt nach Kräften zu fördern.

22 VIPs aus Politik, Kultur und Sport unterstützen die Marke „Nationale Naturlandschaften“. Zu den Unterstützern zählen neben Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesumwelt-minister Sigmar Gabriel und Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt unter anderen auch der ZDF-Sportstudiomoderator Michael Steinbrecher und der Buchautor Manuel Andrack. Sie alle setzen sich für die Bedeutung und die Entwicklung der Schutzgebiete in Deutschland ein.

Auch die drei Nationalparks des Wattenmeeres (Schleswig Holstein, Hamburg und Niedersachsen) haben sich vor zwei Jahren unter dem Dach der Nationalen Naturlandschaften zusammengefunden. Zudem steht die gesamte Wattenmeerregion gemeinsam mit den Niederlanden vor der Anerkennung zum Weltnaturerbe durch die UNESCO. „Die Nominierung des Wattenmeers als Welterbestätte würde für die Region große Chancen bieten“, erklärt Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium anlässlich des Parlamentarischen Abends der Nationalen Naturlandschaften in der Hamburger Landesvertretung.

Die 14 Nationalparks, 14 Biosphärenreservate und 98 Naturparks in Deutschland haben sich vor zwei Jahren unter der Führung der Verbände EUROPARC Deutschland und Verband Deutscher Naturparke mit neuem Corporate Design unter dem Begriff „Nationale Naturlandschaften“ gesammelt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesumweltministerium, dem Bundesamt für Naturschutz und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Gut ein Drittel aller Deutschen kennt mittlerweile den Begriff „Nationale Naturlandschaften“ wie eine repräsentative Umfrage des Emnid-Instituts belegt.

Text: EUROPARC Deutschland e.V.

Datum: 20.12.2007

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