Seglerheim auf Hallig Hooge ausgezeichnet

Seglerheim auf Hallig Hooge ausgezeichnet
Seglerheim auf Hallig Hooge ausgezeichnet

Die Halligen, Eilande im stetigen Wechsel zwischen Ebbe und Flut, Nordsee und trockenem Wattenmeer, üben auf Nordsee-Urlauber eine besondere Faszination aus. Das Seglerheim der nur per Schiff erreichbaren Hallig Hooge wurde jetzt mit dem „Qualitätssiegel – maritim“ für serviceorientierte Ausstattung unter Berücksichtigung des Umwelt- und Naturschutzes ausgezeichnet.

(Hooge) Das erst vor knapp zwei Jahren eröffnete Seglerheim auf der Hallig Hooge hat wegen seiner hohen Standards das „Qualitätssiegel - maritim“ des Deutschen Motoryachtverbandes (DMYV) und des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) erhalten. Die beiden Verbände zeichnen vor allem Ausstattung und Kundenorientierung der Anlage aus. Bei der Vergabe wird nicht nur auf Komfort für die Segler geachtet, sondern auch die Belange des Umwelt- und Naturschutzes im Sinne einer umweltneutralen Wassersportausübung durch zeitgemäße Ver- und Entsorgungseinrichtungen, das Angebotskonzept und die Verkehrsanbindung berücksichtigt. Das „Qualitätssiegel - maritim“ dient Seglern bereits vor der Törnplanung als wertvolle Orientierungshilfe. Um den Qualitätsstandard auch in Zukunft zu halten, wird die Anlage regelmäßig auf Erfüllung der Voraussetzungen überprüft und die Vergabedauer des Gütesiegels auf drei Jahre begrenzt.

Der bei Ebbe trocken fallende Hafen auf der Hallig Hooge bietet Platz für ca. 25 Boote mit einem Tiefgang bis 1,80 Meter und ist über die Süderaue drei Stunden vor bzw. nach Hochwasser zu erreichen - für Segler eine echte Herausforderung, sich in diesen Gewässern zu bewegen. Ab sofort steht hier den Seglern ein auf Pfählen neu errichtetes Servicegebäude zur Verfügung. Die Nutzung des Seglerheimes ist über den Hafenmeister Harry Dietrichsen unter T (0 48 49) 247 zu erfragen.

Seit Oktober 2004 gehören die fünf bewohnten Halligen Langeneß, Oland, Hooge, Nordstrandischmoor und Gröde zum „Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen“, kurz: „Biosphäre Halligen“. Damit sind sie Teil eines weltweiten Netzes von UNESCO-Modellregionen, in denen das Zusammenleben von Mensch und Natur beispielhaft entwickelt und erprobt wird. Zu den Zielen gehören der Schutz der Natur, eine nachhaltige umweltgerechte Landnutzung, die Förderung der sozialen Entwicklung sowie Bildung, Forschung und Umweltbeobachtung. In der Biosphäre Halligen werden verschiedene Projekte zur Umsetzung einer nachhaltigen Regionalentwicklung verwirklicht, z. B. neue Tourismuskonzepte und die Förderung der regionalen Identität durch Schulprojekte.
Weitere Informationen unter: www.halligen.de.

Text: IT-PR, Hamburg

Datum: 20.03.2008

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