Tourismustag Schleswig-Holstein 2008

Tourismustag Schleswig-Holstein 2008
Tourismustag Schleswig-Holstein 2008

Seit zwei Jahren setzten die Touristiker in Schleswig-Holstein gezielt auf Tourismus-Kampagnen, die verstärkt Qualität und Service für den Urlauber an der schleswig-holsteinischen Ostsee- und Nordseeküste bereit halten. Das bestätigte auch nochmals der 9. Tourismustag Schleswig-Holstein, der jetzt im Ostseeheilbad Timmendorfer Strand stattfand.

(Timmendorfer Strand/sh-na) Der 9. Tourismustag Schleswig-Holstein 2008 setzte auf Qualität und Service und zeigte auf, wie wichtig diese Faktoren im Rahmen der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung sind.

In Schleswig-Holstein arbeiten die touristischen Akteure konsequent an der Umsetzung der vor zwei Jahren beschlossenen Tourismusstrategie, um das Urlaubsland neu zu positionieren. Mit Unterstützung der Landesregierung befinden sich die Leitprojekte in der Entwicklungs- oder bereits in der Umsetzungsphase. Im Rahmen des strategischen Marketingkonzeptes ist das Familienprojekt und das der „Anspruchsvollen Genießer“ erfolgreich auf den Weg gebracht worden. Die Kampagne für die Zielgruppe der „Best Ager“ wird im Frühjahr 2009 starten.

Damit die Neupositionierung gelingt und sich Schleswig-Holstein im harten Wettbewerb der Urlaubsdestinationen behaupten kann, sind Qualität und Service unerlässlich. Was jeder Einzelne dazu beitragen kann, war Thema des Tourismustags Schleswig-Holstein 2008. Unter dem Motto „Tourismus in Schleswig-Holstein – mit Qualität in die Zukunft“ referierte Dr. Werner Marnette, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes.

Die neuesten Marktforschungsergebnisse zur Qualität im Schleswig-Holstein-Tourismus stellten die Experten Prof. Dr. Bernd Eisenstein vom Institut für Management und Tourismus der FH Westküste in Heide, Prof. Dr. Mathias Feige vom dwif-Consulting Berlin und Dr. Dirk J. Schmücker vom N.I.T. in Kiel vor. Die international engagierte Prof. Birgit Mager von der Köln International School of Design präsentierte, welchen Einfluss das Service Design auf das Reiseverhalten hat.

Bevor Christian Jaletzke, Chef von Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus, die Gäste mit auf eine kleine amüsante Reise durch das „Nizza des Nordens“ nahm, wurden die Gewinner des Website-Monitoring in Schleswig-Holstein „web.tour.sh“ ausgezeichnet.

Nachmittags konnten die Gäste des Tourismustages zwischen neun verschiedenen Exkursionen und Foren wählen. Unter den best practice Beispielen sind neuartige Strandkonzepte in Scharbeutz und Haffkrug, innovative Sportangebote in Timmendorfer Strand und Wohlfühlquartiere für Urlauber in Travemünde.

Der Tourismustag Schleswig-Holstein ist DER Branchentreff im Land. Traditionell findet er jährlich am Buß- und Bettag statt. In 2008 wurde er zum neunten Mal von den Organisatoren – der IHK Schleswig-Holstein, dem Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V., dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Schleswig-Holstein e.V., der Fachhochschule Westküste und der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) – veranstaltet.

Text: Schleswig-Holstein (TASH)

Ferienwohnung Schleswig-Holstein

Datum: 20.11.2008

Kommentar (0)

Keine Kommentare

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

An der Nordsee zuhause
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – so lautet ein gängiger Spruch. Übersetzt in die heutige Zeit sind es bewegte Bilder, die besondere Aufmerksamkeit erregen. Das wissen auch die Touristiker an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins, in Nordfriesland.
Die Flåmbahn im Winter
Das Nordende der Nordsee bei der norwegischen Küstenstadt Ålesund bietet ein Hinterland allererster Güte: die norwegischen Fjorde. Gerade der Kontrast zwischen Meereshöhe am Fjord und Gipfeln bis 2.000 Metern Höhe, die sogar im Sommer schneebedeckt sind, macht den Reiz dieser Landschaft aus.
Biikebrennen an der Nordsee 2020
Dieser Brauch an der nordfriesischen Nordseeküste geht auf frühere Seefahrerzeiten zurück. Biike bedeutet hochdeutsch Bake oder Feuerzeichen. Das Abbrennen von Feuern am Vorabend des St.-Petri-Tages (22.2.) beendete früher die schifffahrtslose Zeit und sollte gleichzeitig den Winter und böse Geister vertreiben.