Ohain: Hotels und Unterkünfte

File:Ohain (Nord, Fr) église, chevet.JPG File:Ohain (Nord, Fr) église, chevet.JPG Foto: Havang(nl) via Wikimedia Commons, CC0

Ohain liegt amphitheatralisch zwischen Wäldern und Wiesen; Hügel und Wälder schirmen den Ort ab. Mit 253 Metern erreicht Ohain eine Höhe, die ungefähr dem höchsten Punkt des Départements du Nord entspricht. Ein Hotel in Ohain zu finden, kann Teil Ihrer Aufenthaltsplanung sein.

Kultur

Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung von Ohain stammt vom 8. Dezember 1180. Die Église Saint-Martin in Ohain wurde zwischen 1843 und 1845 aus grauem Stein erbaut. Die traditionell als „l'église de paille“ bezeichnete Kapelle war dem heiligen Martin geweiht. Der Calvaire au Trieux de Melsart gehört zu den benannten religiösen Kulturerbestätten von Ohain.

Die Chapelle du Grand Dieu in Ohain stammt aus dem späten 17. Jahrhundert. Im Ortszentrum wurde 1833 der Égayoir als hufeisenförmiges Bauwerk errichtet; dabei handelt es sich um eine Tränke aus behauenem blauem Stein. Südlich der Chapelle du Grand-Dieu wurden 1895 auf dem Gebiet der Gemeinde Ohain neolithische Funde ausgegraben, darunter ein Ofen, eine Axt und Keramik.

Natur

Ohain ist in das ZNIEFF-Naturgebiet „Le Plateau d'Anor et la Vallée de l'Helpe Mineure en amont d'Etroeungt“ einbezogen. Der Circuit des Chapelles et des ailles ist ein 13 Kilometer langer Rundweg mit einer Dauer von 3 Stunden und 45 Minuten ab dem Rathaus von Ohain und besteht aus zwei Schleifen mit gemeinsamem Start- und Zielpunkt. Der Rundweg führt durch Bocage-Landschaft und entlang des Waldrands der Fagne de Trélon. Er führt an der Chapelle-Colonne du Saint-Sang-de-Jésus aus dem Jahr 1837 vorbei sowie an der Chapelle du Grand Dieu, einem Oratorium aus Stein und Ziegeln mit zwei Pfeilern aus rosafarbenem Stein.

Genuss

In der Brasserie de Thiérache in Ohain können Besucher die Produkte vor Ort kaufen oder konsumieren. Die Brasserie kann für Gruppen unter der Woche Besichtigungen mit Verkostung nach vorheriger Reservierung organisieren.

Le Verger Bio d’Ohain hat Thiérache-Apfelsorten für die Weiterführung einer regionalen Cidre-Tradition wieder angepflanzt. Dort entstehen Bauerncidre, Apfel- und Birnensaft, Apfelessig sowie Konfitüren. Außerdem produziert Le Verger Bio d’Ohain den prickelnden Poiré de l’Avesnois „Cuvée de la Reine“ sowie Apfelessig. Seit 1991 trägt der Betrieb das AB-Label und die Auszeichnung Nature et Progrès.

Weitere Ziele: Bierne, Steene, Lecelles, Saint-Saulve, Wignehies, Loon-Plage, Lezennes, Wambrechies.

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