Baltrum
Die mittlere und gleichzeitig kleinste der sieben bewohnten ostfriesischen Inseln ist das Nordseeheilbad Baltrum. Nur 5 km lang und knapp 2 km breit, ist die geringe Größe auch der scherzhafte Namensgeber für die Insel: man ist bald `rum.
Baltrum war lange ein Geheimtipp und wird deshalb auch als „Dornröschen der Nordsee“ bezeichnet. Die Verbindung zum ostfriesischen Festlandshafen Neßmersiel wird durch den Hafen an der Südwestecke der Insel gewährleistet, unmittelbar daneben befindet sich der Verkehrslandeplatz Baltrum.
Das Nordseeheilbad Baltrum ist nicht nur autofrei, auch Fahrräder sind hier nicht erwünscht. Der Transport von Reisegepäck geschieht hier mittels Pferdekutschen, zum Baden oder zum Ausflug wird der Bollerwagen benutzt. Auf der ganzen Insel besteht Anleinpflicht für Hunde, die einen eigenen Strandabschnitt für sich haben.
Trotz der geringen Größe der Insel bietet sie Ausflugsziele in die Natur: zu den fast 20 Meter hohen Dünen ins Große Dünental oder zum Nationalparkhaus mit Inselkammer. Das Museum Altes Zollhaus informiert über die wechselvolle Geschichte der Insel, die im Verlaufe der Jahrhunderte stetig an Größe verlor. Die Westküste muss heute vor weiterem Abtrag aufwendig gesichert werden.
Der Insel-Reiterhof stellt Pferde zu unvergesslichen Ausritten zur Verfügung Ganz hoch im Kurs steht auf Baltrum Tennis. Mehrere Kunstrasenplätze mit Tennisschule warten auf ihre Benutzung. Die kleinsten Gäste zieht es in ONNOs Kinderspielhaus.
Hallenbad, Wasserrutschen, Wassergarten, Sprudelliegen, Solarien, Dampfsauna und vieles mehr sind Bestandteil des Meerwasserbades SindBad. Von Mitte März bis Anfang November sowie zum Jahreswechsel steht es den Gästen des Nordseeheilbades Baltrum zur Verfügung, die dort außerdem den Therapiebereich und das Fitnesstudio nutzen können - und das alles umhüllt von einer extravaganten Architektur.
Foto: G. Schemainsky/pixelio.de
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