Brunsbüttel

Blick auf die Schleusen von Brunsbüttel Blick auf die Schleusen von Brunsbüttel

Die Stadt Brunsbüttel hat viel Einmaliges aufzuweisen. Sie ist als südlichster Ort von Dithmarschen westlicher Endpunkt des 1895 eröffneten Nord-Ostsee-Kanals (NOK) nach Kiel, als der am meisten befahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. Gleichzeitig passieren alle Schiffe mit dem Ziel Hamburg diese Stadt an der Unterelbe.
Der Tourismus in Brunsbüttel ist also geprägt durch das maritime Flair der großen Schifffahrt. Von vielen Stellen aus können die Ozeanriesen greifbar nahe erlebt werden. Während der NOK durch zwei kostenlose Fähren überquert werden kann, ist das mit der Elbe gegenwärtig nicht möglich, die nächste Möglichkeit ist die Fähre in Glückstadt knapp 20 Kilometer elbaufwärts.
Brunsbüttel präsentiert in erster Linie Industriegeschichte. Das direkt an der Schleuse gelegene Schleusenmuseum gibt einen Überblick über Entstehung und Bedeutung des NOK. Darüber hinaus helfen die 2006 eingerichteten Kulturpfade dem Nordsee-Urlauber, sich auf fünf Routen Geschichte und Geschichten der Stadt zu erschließen. Der historische Kern der im 13. Jahrhundert gegründeten Stadt ist rund um die Jakobuskirche durch zahlreiche Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert sehenswert.
Zentrum für Begegnung, für Veranstaltungen und Kultur ist das Elbeforum mit seinem vielfältigen Programm im Bereich Konzert und Theater. Einen freien Blick auf die Kanalschiffe bietet das beheizte Freibad Ulitzhörn, noch komfortabler vor allem im Winter ist das Freizeithallenbad an der Braake.
Erlebnisurlaub in einmalig maritim geprägter Umgebung in Nordseenähe - das ist das Angebot von Brunsbüttel.
 

Foto: © wikimedia.de / Ulrich AAB CC BY-SA3.0

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