Gröde

Blick auf die Hallig Gröde (Foto: nordlicht verlag) Blick auf die Hallig Gröde (Foto: nordlicht verlag)

Die Hallig Gröde ist, obwohl mit 277 Hektar nicht die kleinste der Halligen, die mit 19 Einwohnern auf zwei Warften kleinste Gemeinde Deutschlands. Während Schule (für gegenwärtig zwei Kinder) und Kirche sich auf der Hallig befinden, kommt und geht fast alles andere mit dem Schiff.

Urlaub auf der Hallig Gröde ist wirklich etwas Außergewöhnliches. Fünf Ferienwohnungen stehen insgesamt zur Verfügung, eine Badestelle ist mit Dusche und Treppe ausgestattet, aber Baden ist rund um die gesamte Hallig möglich. Die Flut bringt 2,5 Meter Wassertiefe für Schwimmer, die Ebbe macht den Priel zum Planschbecken für Kinder.

Die Anreise erfolgt vom in Sichtweite befindlichen Hafen Schlüttsiel nach Absprache mit dem Schiffer, denn es gibt keine feste Linienverbindung nach Gröde. Lebensmittel werden eine Woche vor Reiseantritt beim Festlandskaufmann bestellt, geliefert wird einmal wöchentlich. Der Halligkiosk ist nur für Getränke, Knabbereien und Souvenirs zuständig.

Urlaub auf der Hallig Gröde bedeutet selbst gewählte Abgeschiedenheit in einzigartiger Natur, in einem Vogelparadies, inmitten seltener Pflanzen, mit neugeborenen Lämmern im Frühjahr, und dazu 50 Mal im Jahr Land unter. Mit typisch norddeutschem Humor führen die Bewohner unter möglichen Urlaubs-„Aktivitäten“ auch „Faulenzen“ und „Klönsnack am Kiosk“ an. Darüber hinaus sind aber Wattwandern, Angeln, Bernstein und Muscheln suchen und – nach Absprache mit dem Vermieter – auch Bootsfahrten zu anderen Halligen im Angebot.
 
Foto: nordlicht verlag

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